Ananda-Yogafestival in Lichtenau kann trotz Corona Premiere feiern
Entspannt durch die Krise

Lichtenau (WB). Neue Menschen kennenlernen, meditieren und den persönlichen Weg zum Glück finden: Das war am Wochenende Ziel des „Ananda Happiness Yogafestivals“ in Lichtenau.

Mittwoch, 09.09.2020, 03:00 Uhr aktualisiert: 09.09.2020, 10:10 Uhr
Barbara Gans (Yogalehrerin), Tracy Rumpel (Besitzerin von „Ananda-Yoga“) und Lara Luckwaldt (Heilpraktikerin) sind Teil des Ananda-Teams und bieten Workshops und Vorträge an. Foto: Borde

Das Wort Ananda lasse sich aus der alt-indischen Sprache Sanskrit ableiten und beschreibe einen Zustand der absoluten Glückseligkeit, erklärte Tracy Rumpel, die das Festival organisiert hat. Dafür nutzte sie ihr im Januar eröffneten Yogazentrum in Lichtenau.

Erweitert wurde der Platz durch vier große Zelte auf der angrenzenden Wiese. Damit stand ausreichend Platz für die insgesamt 34 verschiedenen Veranstaltungen des zweitägigen Festivals zur Verfügung. Angeboten wurden Workshops wie Klangentspannung und intuitives Bogenschießen, Vorträge zu Themen wie Hochsensibilität und Schilddrüsengesundheit.

Kundalini- und Mantra-Yoga gegen Corona-Verspannung

Vor allem aber durfte der große Bereich Yoga im Programm nicht fehlen. So konnten verschiedene Praktiken wie Kundalini-Yoga oder Mantra-Yoga ausprobiert werden. Gerade der Fokus auf die Vielfalt des Yoga liegt Tracy Rumpel am Herzen, denn sie weiß: „Yoga ist nicht gleich Yoga. Es ist viel mehr ein Lebensstil.“ Auch Heilbehandlungen, Gong-Meditation und Ernährung seien beispielsweise wichtige Aspekte, erläuterte sie. All das zu vereinen, weckte in ihr den Wunsch nach einem Festival: „Hier haben wir all diese Bereiche kompakt an einem Ort und können uns darüber austauschen.“ Das 38-köpfige Team des Festivals kam von weither. Einige reisten sogar aus Köln und Hamburg an.

Alle Beteiligten sind froh, dass das Festival trotz der Pandemie und dafür mit Hygienevorschriften stattfinden konnte. Denn gerade in Zeiten von Corona sei es wichtig, den Menschen zu helfen, sich selbst wahrzunehmen und glücklich zu sein, sagte Tracy Rumpel. Aktuell seien viele Menschen angespannt und verspannt und wüssten nicht, mit ihrer Angst umzugehen.

Doch Ananda beziehungsweise Glücklichsein sei nicht nur während der Pandemie von großer Bedeutung. Da es sich um ein zeitloses Thema handele, solle es auch in Zukunft immer wieder aufgegriffen werden. Denn schon jetzt steht fest: Auch in den kommenden Jahren soll das Festival nach Möglichkeit am ersten Septemberwochenende stattfinden.

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