CDU-Stadtverband Lichtenau wählt Josef Eich (58) zum Kandidaten
Mit Erfahrung ins Bürgermeisteramt

Lichtenau (WB). Überraschend eindeutig hat sich der CDU-Stadtverband Lichtenau bereits im ersten Wahlgang für seinen Bürgermeisterkandidaten ausgesprochen. Mit 85 Stimmen erhielt Josef Eich die größte Zustimmung. Ralf Zumbrock (Atteln) kam auf 31 und Andreas Rehermann (Hakenberg) auf 29 Stimmen. Claudia Keiter war im Vorfeld von ihrer Kandidatur aus beruflichen Gründen zurück getreten.

Samstag, 06.06.2020, 18:32 Uhr aktualisiert: 06.06.2020, 18:34 Uhr
Josef Eich (Mitte) ist CDU-Bürgermeisterkandidat. Er hat sich gegen Andreas Rehermann (links) und Ralf Zumbrock durchgesetzt.

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Josef Meiwes war mit dem Ergebnis der Wahl sehr zufrieden. „Alle Kandidaten sind sehr qualifiziert und wären fähig gewesen, das Amt des Bürgermeisters auszuführen“, erklärte Meiwes im Gespräch mit dem WESTFÄLISCHEN VOLKSBLATT. Nun hätten sich die Parteimitglieder den Kandidaten ausgesucht, der einerseits beruflich aber auch kommunalpolitisch viel Erfahrung mitbringe.

Josef Eich ist 58 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. Er lebt mit seiner Familie in Lichtenau-Henglarn und arbeitet bei der Stadt Salzkotten. Dort ist er als stellvertretender Amtsleiter für den Bereich Bildung, Schulen und Kindertageseinrichtungen zuständig.

„Gutes Ergebnis für die Stadt Lichtenau“

Kommunalpolitisch ist der 58-Jährige ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt. Seit vier Jahren ist er Fraktionschef der CDU im Lichtenauer Rat. Der CDU gehört er bereits seit 28 Jahren an. „Durch seinen Vorsitz in verschiedenen Gremien weiß Josef Eich genau, wie sich Lichtenau in den vergangenen Jahren politisch entwickelt hat. Dadurch hat er große Vorteile“, ist sich der Stadtverbandsvorsitzende Meiwes sicher.

Das Motto seiner Bewerbung lautet: „28 Jahre in der CDU und zehn Jahre Erfahrung in der Kommunalverwaltung: Politik ist meine Leidenschaft und funktioniert zusammen mit einer guten Verwaltung und einem Bürgermeister, der weiß, was seine Ziele sind.“

Die beiden Mitbewerber Andreas Rehermann (53, Justizbeamter als Obergerichtsvollzieher) und Ralf Zumbrock (48, Industriekaufmann) hatten bei der anschließenden Abstimmung das Nachsehen.

Nach seiner Wahl sagte Josef Eich dieser Zeitung: „Ich habe nicht mit dem eindeutigen Ergebnis gerechnet, weil es zwei sehr gute Mitbewerber gab. Ich glaube, dass ich aufgrund meiner Erfahrung die Mitglieder überzeugen konnte. Mir geht es immer darum, möglichst alle mit einzubinden – auch die anderen Parteien. Denn wesentlich ist nur das gute Ergebnis für die Stadt Lichtenau.“

Kommentare

H.J. Becker  wrote: 12.06.2020 17:45
Soweit zum Thema
Ich möchte mich dem Kommentar meines Vorgängers widmen. Vorab sei freundlicherweise angemerkt, dass sich "Gehrden" (ein kleiner Ort in der Nähe von Brakel) anders schreibt. Das dort befindliche Kloster würde bis zur Sanierung als Familienerholungswerk genutzt. Nach der abgeschlossenen Sanierung ging der Betrieb in die Insolvenz und das Klostergebäude müsste verkauft werden. Meiner Meinung nach ist es in der heutigen Zeit besonders wichtig jeden Punkt aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Herr Müller  wrote: 09.06.2020 13:15
Sanierung Schloß Gherden
Zudem sollte der berufliche Werdegang auch explizit in Bezug auf die geschäftsführende Tätigkeit (2010) bei der Sanierung des Kloster Gherden aufgezeigt werden.
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