Historisches Handwerk lockt Besucher nach Dalheim
Fleißig hinter Klostermauern

Lichtenau (WB/han). Wie geschäftig es früher hinter Klostermauern zugegangen sein mag, erlebten Besucher am Sonntag in Dalheim. Und mit anpacken durften sie dabei auch.

Sonntag, 07.04.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 08.04.2019, 09:44 Uhr
Claudia Westermann zeigte Therese, Lasse und Helena beim Handwerkertag »Et labora« im Kloster Dalheim wie duftende Seife entsteht. Foto: Jörn Hannemann

Unter der Überschrift »Et labora!« ließen sich 14 Handwerker – vom Tischler über den Imker bis zum Schmied – bei der Arbeit über die Schulter schauen. Bei schönstem Frühlingswetter erlebten weit mehr als 2000 Interessierte in der idyllischen Klosteranlage den mittlerweile fünften Handwerkertag, bei dem auch ein umfangreiches Kinderprogramm für Unterhaltung sorgte.

 

»Et labora!« im Kloster Dalheim zeigt alte Handwerkskünste

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  • »Et labora!« im Kloster Dalheim zeigt alte Handwerkskünste
Foto: Jörn Hannemann
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Die Nachwuchshandwerker durften unter Anleitung von Claudia Westermann ordinäre Kernseife mit Tee, Öl, Rosen- und Lavendelblüten in duftende Kunstwerke verwandeln.

Rita Meermeyer zeigte ihnen, wie sich aus Wolle niedliche Schäfchen filzen ließen, und gleich nebenan freuten sich die echten Schafe und Lämmer über Besucher und Streicheleinheiten. Ein Blick in einen Bienenstock war ebenso möglich wie in die Stellmacherei, wo Franz-Josef Mertens gut gelaunt nicht nur Infos zu seinem Handwerk, sondern auch flotte Sprüche parat hatte.

Die Museumspädagogen Ole Gerlach und Jan Kulüke bekamen jede Menge tatkräftige Hilfe beim Bau eines kleinen Fachwerkhauses. Und nach Hause transportieren durften die Kinder alle ihre Schätze in einer selbst bemalten Stofftüte.

Etwas ganz Besonderes, allerdings ausdrücklich nur für die Erwachsenen, hatte Hermann Zinser in der Klosterbrennerei anzubieten. Wo normalerweise Obstbrände entstehen, arbeitet er zurzeit an einem Single Malt Whisky für die Paderborner Gaststätte KÖ 13.

Besuchern erklärte er gern, wie der außergewöhnliche Tropfen mit Hilfe einer eigens in der benachbarten Klosterbrauerei hergestellten Bierwürze entsteht und dann drei Jahre lang in einem Sherry-Fass reifen muss. Und auch ein neues Projekt hat sich Zinser schon vorgenommen: Sobald der Brennkessel wieder frei ist, möchte er es einmal mit Gin versuchen – eine Trend-Spirituose made in Dalheim.

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