Untersuchungen nach Unglück in Lichtenau mit 30 Verletzten dauern an
Busunfall: Polizei ermittelt weiter

Lichtenau-Grundsteinheim (WB/han). Nach dem schweren Busunfall mit 30 zum Teil schwer Verletzten am Dienstag bei Grundsteinheim hat die Polizei am Mittwoch ausdrücklich betont, dass gegen den 43-jährigen Fahrer nicht der Verdacht im Raum stehe, er habe alkoholisiert am Steuer gesessen.

Mittwoch, 03.04.2019, 18:31 Uhr aktualisiert: 04.04.2019, 09:38 Uhr
Aus bislang ungeklärter Ursache ist am frühen Dienstagmorgen ein Linienbus bei Grundsteinheim von der Straße abgekommen. 30 Fahrgäste wurden teils schwer verletzt. Foto: Sonja Möller

Linienbus mit Schülern kracht in Lichtenau gegen Baum

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Foto: Sonja Möller
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Geprüft werde allerdings noch, ob mögliche Nachwirkungen von Medikamenten bei dem Unfall eine Rolle gespielt haben könnten. Ob das der Fall sei, müssten nun aber erst die weiteren Ermittlungen zeigen. Dem Fahrer war eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt worden.

Wie berichtet, war der überwiegend mit Schülern besetzte Bus am frühen Dienstagmorgen gegen 7 Uhr auf der Kreisstraße 13 aus Richtung Iggenhausen nach Grundsteinheim unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache auf gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte.

Kritik an der Schülerbeförderung

30 der 35 Passagiere im Alter von zehn bis 60 Jahren wurden verletzt. Eine 50-jährige Frau musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Bielefeld geflogen werden. Auch ein zehnjähriges Mädchen galt zunächst als schwer verletzt.

In der Vergangenheit war immer wieder Kritik an der Schülerbeförderung im Altkreis Büren laut geworden. Die Busse seien überbesetzt, hatten unter anderem Eltern geklagt, nicht alle Kinder hätten einen Sitzplatz, und es gebe zu wenige und nicht für alle Kinder erreichbare Möglichkeiten, sich im Bus festzuhalten.

Im Falle des verunglückten Busses zwischen Grundsteinheim und Iggenhausen könne das allerdings keine Rolle gespielt haben, stellte Polizeisprecher Michael Biermann klar. Der Bus sei für 40 Fahrgäste ausgelegt und lediglich mit 35 Menschen besetzt gewesen. Es habe also für jeden Passagier auch einen Sitzplatz gegeben.

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