Geldpreise an Grün-Weiß Holtheim und Attelner Schützen So sehen Klima-Sieger aus

Lichtenau (WB). Der SC Grün Weiß Holtheim und die Attelner Schützen können ihre Vereinskassen kräftig auffüllen. Sie wurden jetzt von Westfalen-Weser-Energie (WWE) zu Klima-Siegern gekürt und mit insgesamt 20.000 Euro bedacht.

Albert Günther, Bürgermeister Josef Hartmann, Jürgen Sander, Wolfgang Knaup und Karl-Heinz Ickert (von links) bei der Preisverleihung an GW Holtheim.
Albert Günther, Bürgermeister Josef Hartmann, Jürgen Sander, Wolfgang Knaup und Karl-Heinz Ickert (von links) bei der Preisverleihung an GW Holtheim.

Sparen, sanieren, schützen – unter diesem Motto startete der heimische Energiedienstleister in die zweite Runde des Wettbewerbs Klima-Sieger. Er richtet sich an Vereine im Netzgebiet, die ihr Vereinsgebäude oder eine andere bauliche Anlage energetisch sanieren möchten.

Der Wettbewerb honoriert Klimaschutzaktivitäten in Vereinen mit Preisgeldern bis zu 25.000 Euro pro Sanierungsvorhaben.

Erneuerbare Energien

Der SC Grün Weiß Holtheim erhielt einen Preis für die Sanierung seines Versammlungshauses in Höhe von 5000 Euro. Im wahrsten und übertragenen Sinne »den Vogel abgeschossen«, hat die St.-Johannes-Schützenbruderschaft Atteln. Sie erhielt den begehrten Sonderpreis der Jury für die Einbindung von erneuerbaren Energien in ihr Konzept, der mit 15.000 Euro dotiert war.

Es wurden 99 Kilowatt/Peak Photovoltaik zur Stromerzeugung und eine Elektroladestation mit in das energetische Konzept eingeplant, das die Jury als vorbildlich bezeichnete.

Sowohl Jürgen Sander vom SC Grün Weiß Holtheim als auch Manfred Kutsche von der Schützenbruderschaft Atteln zeigten sich erfreut über die Juryentscheidung und hoben stellvertretend für alle Vereinsmitglieder das hohe Engagement im Ehrenamt mit tausenden von Stunden Eigenleistung hervor, die jährlich erbracht würden.

Vereinen fehlen oftmals finanzielle Mittel

Bürgermeister Josef Hartmann befand, dass dies wiederum »ein kleines, aber sehr feines Mosaiksteinchen in der Entwicklung der Energiestadt Lichtenau ist«. Den Vereinen selbst fehlten oftmals ausreichende finanzielle Mittel, um nötige Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen. Bei vielen Vereinen bestehe auch Unklarheit über die Potenziale, die für Energieeinsparungen in ihren Gebäuden stecken.

Ein Gewinn beim Wettbewerb des Energieversorgers könne den finanziellen Anstoß geben, kombiniert mit einer Energieberatung, Aufschlüsse über die Einsparreserven zu gewinnen und dann erste Maßnahmen umzusetzen.

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