Spielschar Lichtenau feiert mit »Ein Yeti zum Tee« Premiere Turbulente Hüttengaudi

Lichtenau (WB/vcf). Die Spielschar Lichtenau hat am Sonntagabend erstmals das Stück »Ein Yeti zum Tee« aufgeführt. Die Komödie stammt aus der Feder der Lichtenauerin Anja Ebner und wurde in drei Akten aufgeführt. Die Aufführung war ausverkauft.

Die Spielschar Lichtenau hat bei der Premiere der Komödie »Ein Yeti zum Tee« überzeugt. Das Stück stammt aus der Feder von Regisseurin Anja Ebner.
Die Spielschar Lichtenau hat bei der Premiere der Komödie »Ein Yeti zum Tee« überzeugt. Das Stück stammt aus der Feder von Regisseurin Anja Ebner. Foto: Victoria Freudenberg

Gespielt haben die Akteure vor einer aufwendigen Berghütten-Szenerie. Normalerweise findet man in Berghütten eher Ruhe und Erholung. In der Hütte der Spielschar Lichtenau gab es viel Trubel. Eine kaputte Eingangstür, Affären im Kuhstall und ein zweibeiniges, behaartes Fabelwesen namens »Yet« gehören zum amüsanten Durcheinander.

In geheime Gespräche platzt eine neugierige Journalistin

Die drei Studenten Verena (Sophia Gollers), Peter (Bernd Lilienweiß) und Tobias (Patrick Berlage) sollen in der Hütte ihr Praktikum absolvieren, aber es kommt alles anders: Der Besitzer der Hütte, Josef (Markus Sievers), lässt sie im Stich, und durch das »Youtube«-Filmprojekt von Johannes (Jannik Sievers) werden sie auch noch abgelenkt. Als dann noch ein Yeti auftaucht, möchten sie am liebsten wieder abreisen. Die Berghütten-Idylle wird zudem durch die Pläne der attraktiven Immobilienmaklerin Cecilia Aufbau (Delia Strickling) bedroht. Sie will mit dem Bürgermeister des Dorfes (Michael Schäfers) Geschäfte machen und auf dem Land der Berghütte eine Hotelanlage errichten.

In die geheimen Verhandlungsgespräche sind die Hotelbesitzerin Marianne Hofbauer (Heike Wigge) und der Ornithologe und Frauenheld Valentin Vogelbauer (Christian Pittig) verwickelt. Allerdings bekommt davon die neugierige Reporterin Hilde Blitz (Claudia Arendt) etwas mit, was wiederum für Ärger sorgt. Mariannes Tochter Heli (Chiara Ernst) träumt von einem Kunststudium in Berlin und will die Streitigkeiten der verschiedenen Partien zu ihrem Vorteil ausnutzen. Schließlich taucht die Professorin Kunigunde Kuh (Anja Ebner) auf, um ihre Studenten zu besuchen, doch wie sich herausstellt, ist das nicht der einzige Grund, warum sie dort ist.

Freche Sprüche und hitzige Auseinandersetzungen

Weitere Vorstellungen

Weitere Vorstellungen gibt es am 2. Dezember, 17 Uhr, 3. Dezember, 19. Uhr, 8. Dezember, 20 Uhr, und am 9. Dezember, 19 Uhr, in der Begegnungsstätte Lichtenau, Mühlenstraße 25. Karten kosten acht Euro und sind erhältlich im Spiel- und Schreibwarengeschäft Küting-Sander in Lichtenau und an der Abendkasse.

Das Stück von Regisseurin Anja Ebner sorgt mit frechen Sprüchen und hitzigen Auseinandersetzungen der Darsteller für viel Gelächter im Saal. Der Applaus am Ende zeigte, dass den Zuschauern das Stück sehr gut gefallen hatte. Das beeindruckende Bühnenbild zeichnete sich durch die vielen Details aus, sodass die Zuschauer sich für kurze Zeit wie im Skiurlaub fühlen konnten. Konzipiert haben es Nicki Knoop und Markus Jabs. Andrea Berlage war für die passenden Kostüme zuständig. Rita Rehermann moderierte den Abend und soufflierte.

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