Laut Bürgermeister soll es Investoren für ein Wirtshaus oder Café am Hövelhofer Schlossgarten geben – mit Kommentar
Neubau könnte Möller ersetzen

Hövelhof -

In der Diskussion um das Areal der früheren Gaststätte Möller hat Bürgermeister Michael Berens neue Pläne vorgestellt. Zwar soll die alte Immobilie seiner Meinung nach nach wie vor abgerissen werden, allerdings soll der Schlossgarten danach nicht komplett offen liegen. Es gebe interessierte Investoren für den Neubau einer Gastro-Immobilie, sagte Berens im Bauausschuss. Beschlossen ist aber noch nichts. Von Meike Oblau
Freitag, 16.04.2021, 20:21 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 16.04.2021, 20:21 Uhr
So könnte der Blick vom Henkenplatz in den Schlossgarten aussehen, wenn das Gasthaus Möller abgerissen und auch kein Neubau entstehen würde. Bis die Bäume rechts, die neu angepflanzt werden müssten, so groß gewachsen wären, wie hier zu sehen, würden aber vermutlich noch Jahrzehnte vergehen. Sie verbergen außerdem den Bubgalow-Anbau hinter der Senne-Apotheke, der nach einem Möller-Abriss zunächst mal von der Straße aus zu sehen wäre. Rechts liegt die Hauptkreuzung. Foto: Architektur-Werk-Stadt
Der Neubau soll nicht die Dimensionen der derzeitigen Bebauung haben, so dass dennoch die Schlossachse frei gelegt werden könnte. Das Fürstbischöfliche Jagdschloss wäre dann vom Henkenplatz aus sichtbar. Auf der von dort aus gesehen rechten Seite des Möller-Areals, dort, wo der alte Kneipenbau steht, könne eine neue Gastro-Immobilie entstehen, sagte Michael Berens, der als Arbeitstitel „Alt Hövelhof“ nannte: „Ein schönes Bierlokal könnte Hövelhof bereichern.“ Die Verwaltung habe viele Zuschriften von Bürgern bekommen, die sich einen Neubau mit Gastronomie wünschten, so der Bürgermeister. „Auch die Investoren, die sich bei uns gemeldet haben, könnten sich das gut vorstellen – aber nicht in der Alt-Immobilie“, so Berens. Es gebe sowohl Interessenten für ein Café als auch für ein Wirtshaus, jeweils mit zum Schlossgarten gelegenem Außenbereich, sagte der Bürgermeister. Denkbar sei, die Architektur eines möglichen Neubaus an das bekannte Möller-Gebäude anzulehnen, vielleicht sogar mit Fachwerk-Optik, so, wie Möller früher aussah. Er halte es für möglich, dass die Gemeinde den zur Apotheke hin gelegenen Teil der erworbenen Fläche an einen Investor verkaufe oder über Erbbaurecht verpachte.
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