Ergebnis der Bürgerumfrage wird Donnerstag im Hövelhofer Rat vorgestellt
Wie geht‘s weiter mit dem Sennebad?

Hövelhof (WB/mobl) -

Die Fliesen im Becken leuchten einladend blau, die Umkleiden wirken, als kämen bald die ersten Besucher. Der optische Eindruck aber täuscht: Das 1972 erbaute Sennebad an der Staumühler Straße ist seit März geschlossen. Grund sind vor allem Pro­bleme mit der Technik, insbesondere mit der Lüftungsanlage.

Freitag, 05.02.2021, 14:16 Uhr aktualisiert: 05.02.2021, 15:09 Uhr
Kein Wasser mehr im Becken, die Beckenränder mit Flatterband abgesperrt: So sieht es aktuell im seit März geschlossenen Sennebad aus. Foto: Jörn Hannemann

Die Fliesen im Becken leuchten einladend blau, die Umkleiden wirken, als kämen bald die ersten Besucher. Der optische Eindruck aber täuscht: Das 1972 erbaute Sennebad an der Staumühler Straße ist seit März geschlossen. Grund sind vor allem Pro­bleme mit der Technik, insbesondere mit der Lüftungsanlage.

Blick ins geschlossene Sennebad in Hövelhof

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  • Der Begriff „Wassertiefe“ (WT) trifft‘s nicht mehr ganz: Das Becken wurde bereits vor Monaten geleert – und wird vermutlich auch nie wieder befüllt.

    Der Begriff „Wassertiefe“ (WT) trifft‘s nicht mehr ganz: Das Becken wurde bereits vor Monaten geleert – und wird vermutlich auch nie wieder befüllt.

    Foto: Jörn Hannemann
  • Ein Blick von oben verdeutlicht: Der Bau besteht aus drei Teilen. Vorne rechts das Hallenbad, ein Zwischenbau mit Eingangs- und Umkleidebereich und dahinter eine Zweifachturnhalle.

    Foto: Oliver Schwabe
  • Der Kassenautomat wurde in Hövelhof gebaut: bei der Firma Beckmann Bezahlsysteme.

    Foto: Jörn Hannemann
  • Ein Blick in den Umkleidetrakt: Das Sennebad an der Staumühler Straße wurde 1972 gebaut.

    Foto: Jörn Hannemann
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    Foto: Jörn Hannemann
  • Der Rettungsring hängt noch griffbereit parat, gebraucht wird er aber nicht mehr.

    Foto: Jörn Hannemann
  • Schon lange nicht genutzt: Fön, Spiegel und Waschbecken

    Foto: Jörn Hannemann
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    Foto: Jörn Hannemann
  • Die in Orange geflieste Wand mit der großen Uhr ist jedem Besucher noch gut in Erinnerung.

    Foto: Jörn Hannemann
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    Foto: Jörn Hannemann
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  • Kein Wasser mehr im Becken, die Beckenränder mit Flatterband abgesperrt: So sieht es aktuell im seit März geschlossenen Sennebad aus.

    Foto: Jörn Hannemann
  • Kein Wasser mehr im Becken, die Beckenränder mit Flatterband abgesperrt: So sieht es aktuell im seit März geschlossenen Sennebad aus.

    Foto: Jörn Hannemann
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    Foto: Jörn Hannemann

Am Donnerstag, 11. Februar (19 Uhr, SuB), befassen sich die Politiker im Rat wieder mit dem Sennebad. Dann werden die Ergebnisse einer Bürgerumfrage vorgestellt, die Ende vergangenen Jahres durchgeführt wurde. 527 Bürger haben sich beteiligt und mit überwältigender Mehrheit (94 Prozent) der Aussage zugestimmt, Hövelhof brauche ein Hallenbad. Die endgültige Entscheidung soll in einem Ratsbürgerentscheid getroffen werden, der Ende Juni stattfinden soll. Dabei müssten mindestens 20 Prozent aller Wahlberechtigten entweder mit Ja oder Nein stimmen, nur dann gilt das Abstimmungsergebnis. Daher ist auch die Abstimmungsbeteiligung wichtig.

Die genaue Fragestellung für den Bürgerentscheid soll voraussichtlich in der Ratssitzung am 25. März festgelegt werden. Gesprochen werden muss auch noch über Größe und Ausstattung des Bades. Ein Becken mit fünf 25-Meter-Bahnen und ein Lehrschwimm- bzw. Kursbecken sind in der Basisvariante vorgesehen, gewünscht wird aber vielfach auch ein Becken für Kleinkinder (37 Prozent der Umfrageteilnehmer). Beim Thema Sprungturm gehen die Meinungen auseinander. Während etliche Umfrageteilnehmer eine Sprunganlage wünschen (27 Prozent), haben sich Vertreter von Schulen und Vereinen dagegen ausgesprochen. Von einer Sauna raten Experten ab, da es im Umkreis bereits sieben Bäder mit Saunen gibt.

Untersuchungen hatten ergeben, dass eine Sanierung des Bades fast genauso teuer wäre wie ein Neubau. Eine Sanierung würde etwa 12,8 Millionen Euro kosten, ein Neubau je nach Ausstattung etwa 11,2 bis 15,3 Millionen Euro. Bei der Finanzierung hofft die Gemeinde auf Fördermittel des Bundes (bis zu drei Millionen Euro) und Sponsoring, schließt aber auch Steuererhöhungen nicht aus.

Hallenbad-Leiterin Heike Ilchmann schaut jeden Tag im geschlossenen Bad nach dem Rechten. Außerdem hilft sie im Ordnungsamt aus.

Hallenbad-Leiterin Heike Ilchmann schaut jeden Tag im geschlossenen Bad nach dem Rechten. Außerdem hilft sie im Ordnungsamt aus. Foto: Jörn Hannemann

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