Fläche an der Hövelsenner Kapelle abgesperrt – Areal in Hövelhof ist in Privatbesitz
Sperre aus Baumstämmen verhindern das Parken

Hövelhof -

Gegenüber der Hövelsenner Kapelle an der Sennestraße liegt eine Fläche, auf der in den vergangenen Jahren regelmäßig Autos geparkt wurden. Ein offizieller Parkplatz war hier jedoch nie ausgewiesen. Jetzt versperren Baumstämme den Weg. Wem das Areal gehört, ist nicht bekannt.

Donnerstag, 04.02.2021, 05:12 Uhr aktualisiert: 04.02.2021, 05:20 Uhr
Offenbar absichtlich platzierte Baumstämme verhindern, dass gegenüber der Kapelle an der Sennestraße weiterhin geparkt werden kann. Die Fläche befindet sich in Privatbesitz. Foto: Meike Oblau

. Die WV-Redaktion hat ein anonymes Schreiben erreicht, in dem von „Schildbürgerstreich“ und „Schikane“ die Rede ist. Die Gemeindeverwaltung sagt, dass es sich bei der Fläche um Privatbesitz handelt: „Die Gemeinde Hövelhof ist nicht Eigentümerin der Fläche und kann daher keine Auskunft dazu geben.“

In dem anonymen Schreiben, das an die Redaktion gerichtet war, wird geschildert, dass speziell Reiter, die mit ihren Autos und Pferdeanhängern an die Sennestraße kommen, den vermeintlichen Parkplatz nicht mehr nutzen können, seit dort die Baumstämme als Sperre platziert wurden. Dabei beginne an der Ecke Sennestraße/Panzerringstraße ein ausgeschilderter Reitweg in Richtung Moosheide. Weiter heißt es, das Bundesvermögensamt habe erst vor wenigen Monaten einen Durchlass in einem Erdwall hergestellt, damit Reiter gefahrlos vom Parkplatz gegenüber der Hövelsenner Kapelle zum Reitweg gelangen können.

Problem in dieser Angelegenheit: Die Fläche zwischen den Bäumen, aus Hövelhof kommend links der Sennestraße zwischen der Einfahrt zur Heidschnuckenschäferei und der Schranke zum Truppenübungsplatz, war nie ein öffentlicher Parkplatz und gehört auch nicht der Gemeinde Hövelhof. In wessen Besitz sich die Fläche befindet, teilte die Gemeindeverwaltung nicht mit.

Allerdings plant die Gemeinde Hövelhof derzeit einen neuen Parkplatz nahe der Hövelsenner Kapelle, vor allem deshalb, weil sie nicht nur ein touristisches Ziel, sondern auch ein Ort für standesamtliche Trauungen ist. Im Zuge der viel diskutierten Außenbereichssatzung Sennestraße, mit der dort weitere Wohnbebauung erlaubt werden soll, ist auch der Bau eines Parkplatzes an der Kapelle vorgesehen. Das stößt allerdings wie berichtet nicht überall auf Gegenliebe , da es sich bei der gesamten Fläche um ein Landschaftsschutzgebiet handelt.

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