Großer Andrang am Samstag in Hövelhof
In einer Stunde 10.000 Gratis-Schutzmasken gegen das Coronavirus verteilt

Hövelhof -

Damit hätten wohl die kühnsten Optimisten nicht gerechnet: Bei der kostenlosen Ausgabe von FFP2-Masken durch den Corona-Krisenstab der Sennegemeinde Hövelhof brach am Samstagvormittag der Verkehr auf der Bielefelder Straße beinah komplett zusammen.

Sonntag, 17.01.2021, 17:59 Uhr aktualisiert: 18.01.2021, 10:50 Uhr
Matthias Vonderheide (von links) gibt hier Masken an Dagmar und Dieter Fortmeier ab. Insgesamt wechselten rund 25.000 Masken den Besitzer. Foto: Axel Langer

An fünf Stellen wurden pro Hövelhofer fünf kostenlose FFP2-Schutzmasken ausgegeben, doch die meisten hatten sich wohl für den „Drive-in“ am Schützen- und Bürgerhaus entschieden. Hier bildeten sich lange Autoschlangen, die sich bis zum Rathaus durch die Sennegemeinde zogen.

„In der ersten Stunde haben wir über 10.000 Schutzmasken ausgegeben. Als wir um 9.30 Uhr die Ausgabe aufgebaut haben, standen die ersten Autos schon in der Schlange. Wir haben genug Masken und können hoffentlich den riesigen Ansturm zufriedenstellen“, sagte Matthias Vonderheide, der zu den Verteilern am Schützen- und Bürgerhaus gehörte. Gemeinsam mit Hubert Hüwelhans, Gerome Weber und Bernhard Weber waren hier vier Ausgabepunkte hintereinander aufgestellt, so dass immer vier Autos gleichzeitig „abgefertigt“ werden konnten.

Als wir um 9.30 Uhr die Ausgabe aufgebaut haben, standen die ersten Autos schon in der Schlange.

Matthias Vonderheide, einer der Verteiler am Schützen- und Bürgerhaus

An Fußgänger oder Radfahrer verteilte Michael Ringkamp Masken. „Wir hatten schon alles dabei. Einzelpersonen, die mit dem Auto kamen, oder auch Ehepaare, die dann aber gleich 16 Personalausweise dabei hatten und entsprechende Mengen abholten“, sagte Matthias Vonder­heide . Die Ausgabe erfolgte ausschließlich an in Hövelhof gemeldete Personen. Diese mussten ihren Wohnort durch Vorzeigen des Personalausweises nachweisen.

Die dritte kostenlose Ausgabe von Corona-Schutzmasken hatte der Corona-Krisenstab organisiert. Zunächst war die Ausgabe nur an Personen im Alter von 50+ geplant. Großzügige Spenden, beispielsweise durch den Hövelstein-Sozialfonds und weitere Hövelhofer Institutionen ermöglichten eine Ausweitung der Verteilaktion. Durch die Unterstützung kamen alle volljährigen Hövelhofer zu fünf Masken.

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