Nach Absage des Nikolausmarktes wurde die Hövelhof-Krippe in der Kulturscheune aufgebaut
Macht auf das Tor!

Hövelhof -

Jesus wurde bekanntlich in einem Stall geboren – wie passend, dass die Hövelhof-Krippe nun ihren neuen Standort ausgerechnet in einem ehemaligen Viehstall gefunden hat. Da der Nikolausmarkt in diesem Jahr ausfällt und das Rathaus, in dessen Foyer die Krippe sonst nach dem Ende des Marktes zu sehen war, wegen Corona nur eingeschränkt besucht werden kann, ist die Krippe in diesem Jahr in der Kulturscheune in Schlossgarten zu besichtigen.

Donnerstag, 03.12.2020, 05:23 Uhr aktualisiert: 03.12.2020, 05:31 Uhr
Helena Kottowski, Mitarbeiterin der Tourist Info, hat die Hövelhofer Krippe in der Kulturscheune aufgebaut. Foto: Oliver Schwabe

„Wir haben bis zum 6. Januar einen Plan ausgearbeitet, wer dafür zuständig ist, das Scheunentor um 9 Uhr zu öffnen und abends um 18 Uhr wieder zu verschließen, auch an Weihnachten“, sagt Marketingchef Thomas Westhof. Neben ihm engagieren sich auch seine Mitarbeiterinnen aus der Tourist Info (Angelika Schäfer, Helena Kottowski und Lia Tegethoff), Hubert Meier, Gemeindereferent Bertold Filthaut, Pastor Guido Potthoff und Vikar Lukas Hellekes.

Die Krippenfiguren sind eigens für die Sennegemeinde im bayrischen Traunstein geschnitzt worden. Die ersten Figuren wurden 2014 passend zum Umzug des Nikolausmarktes in den Schlossgarten präsentiert. Gefertigt wurden sie in der Holzschnitzerei Viehäuser im Chiemgau. Im Oktober 2014 holte eine Delegation, bestehend aus Sponsoren und Vertretern des Verkehrsvereins und der Gemeinde, die ersten zwölf Figuren (Heilige Familie, Ochs und Esel, mehrere Schafe, Hund und die Heiligen Drei Könige) in Bayern ab.

Ein Jahr später wurde die neue Schutzhütte gebaut, in der die Krippe auf dem Nikolausmarkt steht – und die aktuell wie es der Zufall so will nahezu exakt in die Abmessungen des Tores der Kulturscheune passt. 2016 malte Gisela Erdmann einen passenden Hintergrund für die Rückwand und die Seitenwände der Hütte, zudem wurde die Krippe um ein weiteres Schaf, einen Kameltreiber und einen Brunnen ergänzt. 2017 folgte ein Elefant. All diese Figuren setzte jetzt Helena Kottowski in die mit Moos und Stroh stilecht ausgestattete Szenerie.

Täglich zwischen 9 und 18 Uhr öffnet sich das Scheunentor und die Krippe ist am neuen Standort zu sehen.

Täglich zwischen 9 und 18 Uhr öffnet sich das Scheunentor und die Krippe ist am neuen Standort zu sehen. Foto: Oliver Schwabe

Auch ohne Nikolausmarkt präsentiert sich der Schlossgarten aktuell so weihnachtlich wie möglich. Zwei beleuchtete Tannenbäume hat der Bauhof aufgestellt, in den Fenstern des Küsterhauses (Tourist Info/Pfarrbüro) sorgen Schwibbögen für eine besondere Atmosphäre. Noch bis Mittwoch sind auch im Jagdschloss Schwibbögen in den Fenstern zu sehen. „Da das Schloss bewohnt ist, ist das aber eine zeitlich begrenzte Aktion“, sagt Marketingchef Thomas Westhof.

Die heutige Kulturscheune, in Anlehnung an ihre frühere Funktion auch Muhbar genannt, wurde nach Angaben von Ortsheimatpfleger Carsten Tegethoff bis 1945 von den örtlichen Pfarrern landwirtschaftlich genutzt. Ob sie dauerhaft im Dezember Standort der Hövelhofer Krippe sein soll, ist noch nicht endgültig entschieden.

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