Amtsleiter-Posten ausgeschrieben – Fachbereich wird auch inhaltlich neu zugeschnitten
Hövelhofer Bauamt stellt sich neu auf

Hövelhof -

Die Gemeinde Hövelhof steht vor einer Neuausrichtung ihres Bauamtes. Aktuell sucht die Verwaltung nach einem neuen Bauamtsleiter, nachdem Andreas Markgraf zum 1. November in den Ruhestand gegangen ist. Markgraf hatte das Bauamt seit 2010 geleitet.

Dienstag, 01.12.2020, 05:36 Uhr aktualisiert: 01.12.2020, 05:40 Uhr
Für das Bauamt sucht die Hövelhofer Gemeindeverwaltung eine neue Leitung. Foto: Meike Oblau

Auch sein Stellvertreter Peter Schneider wird sich zum Jahresende in den Ruhestand verabschieden. Nach Angaben von Bürgermeister Michael Berens (CDU) soll auch der Aufgabenbereich des Bauamtes neu zugeschnitten werden. So soll künftig nicht mehr das Bauamt, sondern das Bürgeramt für den Bereich Feuerwehr zuständig sein.

„Innerhalb unserer Verwaltungsorganisation wird das Feuerwehrwesen zukünftig zum Bereich Ordnungswesen und damit zum Bürgeramt gehören. Die nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr ist damit wieder unter einem Dach vereint“, sagte der Bürgermeister in seiner Haushaltsrede. Die enge Kooperation zwischen der Sennewehr und dem Bauhof am Schierbusch werde allerdings bestehen bleiben: „Kaum einer anderen Kommune gelingt es, so viele Tageseinsätze durch Bauhofmitarbeiter, die gleichzeitig der Feuerwehr angehören, zu bewältigen. Die gemeinsame Nutzung von Gerätschaften hat sich bewährt und ist beispielgebend“, sagte Berens.

Die Stelle des Bauamtsleiters hatte die Sennegemeinde Anfang November öffentlich ausgeschrieben. Zum Aufgabenspektrum gehören die Bereiche Hochbau (einschließlich Gebäudewirtschaft), Straßen, Grünflächen, Friedhof, Stadtplanung und Bauberatung sowie der Bau- und Servicebetrieb am Schierbusch. Die Verwaltung sucht „Führungskräfte mit Leitungserfahrung in einem Bauamt oder einer Abteilung eines größeren Bauamtes“, die laut Stellenausschreibung nicht zwingend ein bautechnisches Studium absolviert haben müssen. Ausdrücklich wolle man auch Bewerber aus dem Bereich der Verwaltung, der Betriebswirtschaft oder der Rechtswissenschaften ansprechen.

„In den nächsten Jahren stehen einige größere Projekte im Bereich Hochbau, Straßen und Stadtplanung an“, heißt es in der Stellenausschreibung. Gemeint sind unter anderem der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses, der mögliche Ersatzbau für das marode Sennebad, die nach und nach notwendige Sanierung beziehungsweise der Endausbau von Gemeindestraßen, aber möglicherweise auch die Ausarbeitung eines neuen Ortskernkonzeptes.

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