Bürger können sich über die Homepage oder direkt am Rathaus Hövelhof in die Planungen mit einbringen
Sennebad: Ideen-Box steht jetzt parat

Hövelhof/ -

Die Gemeinde Hövelhof sammelt Ideen und Meinungen zu einem möglichen Neubau des Sennebades. Nachdem die geplante Ideenscheune in der Kulturscheune im Schlossgarten Ende Oktober coronabedingt abgesagt worden war, gibt es für die Hövelhofer jetzt andere Möglichkeiten, sich zu beteiligen – analog und digital.

Samstag, 14.11.2020, 13:17 Uhr aktualisiert: 16.11.2020, 13:20 Uhr
Carolin Rüther (Bauamt), Christian Bökamp (Hauptamt), Lena Kipshagen (Bauamt) und Julia Krick (Planungsbüro Stadtbox, von links) vor den Stellwänden am Rathaus an der Schloßstraße. Foto: WV

Zuerst waren bereits Infostellwände am Rathaus an der Schloßstraße aufgestellt worden (das WV berichtete). Jetzt gibt es auf der Homepage der Gemeindeverwaltung und bei Youtube auf dem Kanal der Sennegemeinde Hövelhof auch ein zweiminütiges Erklär-Video, in dem erläutert wird, warum die Frage nach der Zukunft des Sennebades so komplex ist und warum es deshalb umso wichtiger ist, dass Bürger Ideen und Fragen einbringen.

Wie das beauftragte Planungsbüro Stadtbox mitteilt, ist außerdem auf der Homepage der Gemeinde ein Bereich für das Hallenbad-Projekt eingerichtet worden, wo Informationen rund um den bisherigen Entscheidungsprozess, mögliche Bauvarianten und Finanzierungsmöglichkeiten online abrufbar sind. Über ein Online-Formular können zudem Anregungen und Ideen ins Rathaus geschickt werden. Wer nicht so internet-affin ist, kann sich weiterhin über die Stellwände am Rathaus informieren.

Die Ausstellung dort ist erweitert worden. Außerdem liegen am Rathaus auch Ideenzettel bereit, die ausgefüllt entweder in die Ideenbox vor Ort geworfen oder an die Sennegemeinde Hövelhof, Schloßstraße 14, 33161 Hövelhof geschickt werden können. Bis zum Jahresende sollen so Ideen und Anregungen für das Sennebad gesammelt werden. Die Ergebnisse werden anschließend ausgewertet. Im Frühjahr soll es zudem einen Bürgerentscheid zum möglichen Neubau geben.

Das Sennebad am Schulzen­trum, das Anfang der 1970er Jahre gebaut wurde, ist marode und wegen einer veralteten Lüftungstechnik seit März aufgrund der Corona-Pandemie komplett geschlossen. In einer Machbarkeitsstudie waren im vergangenen Herbst vier verschiedene Neubau-Optionen vorgeschlagen worden. Ein Neubau würde je nach Ausstattung 11 bis 15 Millionen Euro kosten, eine Sanierung des alten Bades rund 12,8 Millionen Euro.

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