Pädagogische Mitarbeiterin positiv getestet – Kontaktpersonen in Quarantäne
Coronafall an der Hövelhofer Kirchschule

Hövelhof (WB/mobl). An der Hövelhofer Kirchschule gibt es einen Coronafall. Wie der Krisenstab der Gemeinde mitteilt, ist an der Grundschule eine pädagogische Mitarbeiterin positiv getestet worden.

Donnerstag, 05.11.2020, 16:59 Uhr aktualisiert: 05.11.2020, 17:26 Uhr
Eine pädagogische Mitarbeiterin der Hövelhofer Kirchschule ist positiv auf Corona getestet worden. Foto: Meike Oblau

Das Gesundheitsamt und die Schulleitung hätten, so die Gemeindeverwaltung, unmittelbar reagiert und die Personen ermittelt, die näheren Kontakt zu der betroffenen Mitarbeiterin hatten und somit als Kontaktpersonen ersten Grades gelten. Davon betroffen sind nach den Ermittlungen der Schule und des Gesundheitsamtes keine ganzen Klassenverbände, sondern einzelne Schülerinnen und Schüler, die in Kleingruppen mit der betroffenen Mitarbeiterin gearbeitet haben.

Eltern wurden bereits informiert

Die Eltern wurden unmittelbar durch die Schulleitung und das Gesundheitsamt informiert. Die ermittelten Kontaktpersonen werden unter Quarantäne gestellt. Darüber hinaus gehende Begegnungen seien ausschließlich unter strenger Beachtung des Mindestabstandes und der Hygienereglungen erfolgt.

Zudem werde die Maskenpflicht in der Schule konsequent umgesetzt. Das bedeutet, dass alle Personen, die sich im Rahmen der schulischen Nutzung im Schulgebäude oder auf dem Schulgrundstück aufhalten, verpflichtend eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Die Kinder dürfen ihre Maske absetzen, wenn sie sich im Klassenverband im Unterrichtsraum befinden oder in den jeweiligen festen Gruppen in der Ganztagsbetreuung.

Auch Lehrkräfte, Betreuungskräfte und sonstiges Personal, dürfen ihre Maske nach den geltenden Vorschriften grundsätzlich absetzen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu den anderen Personen im Raum eingehalten wird. Das Personal in der Kirchschule trage die Masken konsequent während des Dienstes und setze die Maske nur ab, wenn es im Einzelfall erforderlich ist und gesichert ist, dass der Mindestabstand zu den Kindern großzügig und sicher eingehalten werden kann.

Keine kompletten Klassenverbände betroffen

Aus diesem Grund seien keine ganzen Klassenverbände betroffen, so dass in Absprache mit der Schulleitung und dem Gesundheitsamt der Betrieb der Schule zur Zeit nicht gefährdet sei.

An der Kirchschule hatte es bereits im August erste Verdachtsfälle gegeben . Damals hatten zwei Geschwisterkinder Kontakt zu Menschen gehabt, die nachweislich mit Corona infiziert waren. Zwei dritte Klassen hatten damals vorsichtshalber einen Tag keinen Unterricht gehabt, anschließend konnte der Unterricht aber wieder normal stattfinden .

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