Gemeinde Hövelhof informiert auf Stellwänden am Rathaus über Planungen
Steuererhöhung zur Sennebad-Finanzierung?

Hövelhof (WB/mobl). Nach der coronabedingten Absage der Ideenscheune , bei der eigentlich am vergangenen Wochenende Hövelhofer Bürger nach ihrer Meinung zu einem möglichen Neubau des Sennebades befragt werden sollten , informieren die Gemeinde und das Planungsbüro Stadtbox jetzt über kurzfristig aufgestellte Stellwände am Rathaus an der Schloßstraße. Erstmals wird dort auch die Überlegung ins Spiel gebracht, zur Finanzierung des Neubaus die Grundsteuern in der Sennegemeinde zu erhöhen.

Dienstag, 03.11.2020, 05:30 Uhr
Das Sennebad an der Staumühler Straße wurde vor 50 Jahren gebaut und ist inzwischen marode. Foto: Jörn Hannemann

„Ob Sanierung oder Neubau, um ein Hallenbad in Hövelhof zu halten, muss die Sennegemeinde Geld investieren“, ist auf einem der Plakate zu lesen. „Geld, das sie nicht alleine aus dem Haushalt finanzieren kann und ergänzende Kredite notwendig sind. Parallel wird die Förderkulisse und weitere Finanzierungsmöglichkeiten geprüft, unter anderem auch die Grundsteuererhöhung.“

Ob eine Steuererhöhung bereits für das kommende Jahr greifen könnte, bleibt dabei offen. Näheres wird vermutlich in der kommenden Woche bekannt gegeben. Am Donnerstag, 12. November, stellen Bürgermeister Michael Berens (CDU) und Kämmerer An­dreas Schwarzenberg den Haushaltsplanentwurf im Rat vor.

Neubau würde elf bis 15 Millionen Euro kosten

Ein neues Hallenbad könnte, je nach gewählter Bauvariante, elf bis 15 Millionen Euro kosten . Der Gemeinderat hatte wie berichtet bereits einstimmig dem Vorschlag aus der Verwaltung zugestimmt, sich um Fördergelder des Bundesinnenministeriums aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ bewerben . Aus diesem Fördertopf könnten bei einem positiven Bescheid bis zu drei Millionen Euro nach Hövelhof fließen.

Aktuell laufen die Planungen, wie die Hövelhofer Bürger trotz Coronabeschränkungen am Planungsprozess für das Hallenbad beteiligt werden können. „Die Ausstellung wird ergänzt und dann gibt es auch eine Ideenbox, um sich direkt analog zu beteiligen. Parallel wird an einer Webseite gearbeitet. Auch hier sind bald alle wichtigen Informationen zu finden und die Möglichkeit zur Online-Beteiligung wird eingerichtet“, teilt die Gemeinde Hövelhof dazu auf ihrer Facebookseite mit.

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