Viele Tonnen schwere Brunnenkammer ist auf dem Hövelmarktplatz in Baugrube gesetzt worden
Betonklotz ist bald ein Herzstück

Hövelhof (WB). Ein fast garagengroßer, schwarzer Betonklotz ist jetzt auf der Großbaustelle Hövelmarktplatz in eine 3,50 Meter tiefe Baugrube gesetzt worden. Bei dem viele Tonnen schwere Teil handelt es sich um die Pumpenkammer des künftigen Brunnens auf dem bald völlig umgestalteten Hövelmarkt. Noch fehlen die technischen Anschlüsse, die das Herzstück des Brunnens mit dem späteren Wasserspiel verbindet. In etwa einer Woche sollen auch diese Arbeiten erledigt sein.

Mittwoch, 09.09.2020, 11:11 Uhr
Für den riesigen Autokran war das Herabsetzen der viele Tonnen schweren Brunnenkammer ein Klacks. In den nächsten Tagen wird die Kammer mit der notwendigen Technik ausgestattet.

Von der auf eine Plattform gesetzten Brunnenstube wird nach dem Verfüllen des Lochs nichts mehr zu sehen sein. Das, worauf es ankommt, die Steuerungstechnik, steckt in dem schwarzen Beton­ding. Eine steile Stiege verbindet künftig an dieser Stelle Untergrund und Oberwelt, etwa in Höhe des Lokals Einstein.

Per Tieflader war die Pumpenkammer auf dem Hövelmarktplatz angekommen. Für den dort schon wartenden, nagelneuen Liebherr-Autokran der Paderborner Firma Hofmann, Traglast maximal 230 Tonnen, war es wenig später vom Gewicht her nur ein Klacks, die Brunnenstube wie ein Spielzeug in die Grube zu setzen. Ringsherum sind derzeit mehrere Pumpen zur vorübergehenden Grundwasserabsenkung im Einsatz.

Bürgermeister Michael Berens sowie Dennis Kleewald vom Bauamt der Sennegemeinde Hövelhof beobachteten das Herabsetzen der Pumpenkammer, von der aus es demnächst auch möglich ist, das geplante Glockenspiel, das auf der südlichen Seite des Hövelmarktplatzes seinen Platz bekommt, zu steuern beziehungsweise, wenn gewünscht, mit weiteren Melodien zu programmieren.

Umgestaltung liegt gut im Zeitplan

Auf Anfrage dieser Zeitung sagte Dennis Kleewald, die gesamte Baumaßnahme der Hövelmarktumgestaltung liege gut im Zeitplan. „Es gibt immer Phasen, in denen es gefühlt langsam weitergeht, so dass hin und wieder schon zu hören war: ‘Hier geht ja gar nichts mehr voran’. Dann gibt es wieder Phasen, die besonders schnell abgeschlossen werden können. So gleicht sich das aus.“

Nach wie vor steht das Ziel, dass der Platz Ende Oktober fertiggestellt sein wird. Das, was viel Zeit in Anspruch nahm und was den Großteil der Investitionssumme verschlungen hat, sieht man schon eh nicht mehr; es ist gewissermaßen im Erdreich verbuddelt worden, etwa die Kanalisation.

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