Vertreter der Hövelhofer CDU besuchen NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst
Ortsumgehung ist Gesprächsthema

Hövelhof (WB/mobl). Im Mai 2018 hat der Hövelhofer Rat den Beschluss gefasst, den möglichen Bau einer Ortsumgehung (Westtangente) wieder in den Fokus zu nehmen. Unter anderem dieses Thema stand nun auf der Agenda, als Bürgermeister Michael Berens, CDU-Fraktionsvorsitzender Udo Neisens und sein Stellvertreter David Merschjohann jetzt NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (ebenfalls CDU) in Düsseldorf besuchten.

Samstag, 05.09.2020, 06:00 Uhr
Verkehrsminister Hendrik Wüst (Zweiter von links) empfing Bürgermeister Michael Berens (rechts), den CDU-Fraktionsvorsitzenden Udo Neisens (links) und dessen Stellvertreter David Merschjohann.

Vor 2022, so ein Ergebnis des Gesprächs, werde die Westtangente, die den von Verl aus kommenden Verkehr grobe Richtung Espeln um den Ortskern herumleiten und bis zum Klausheider Kreisel führen soll, nicht in den Verkehrsbedarfsplan aufgenommen. „Eine Ausbauplanung nähme weitere Jahre in Anspruch“, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU, die mit dem Minister auch über den Wunsch nach Kreisverkehren am Grünen Weg und an der Hövelrieger Straße sprach.

Lkw möglichst aus dem Ortskern heraushalten

Zudem ging es darum, wie es möglicherweise gelingen könne, Lkw aus dem Hövelhofer Ortskern herauszuhalten. Minister Wüst habe auf das Projekt Sevas hingewiesen, mit Hilfe dessen ein Vorrangroutennetz und Verkehrsbeschränkungen für Lkw erreicht werden könnten. „Dies kann ein kluges Konzept sein, um die Lkw, die Hövelhof nur als Abkürzung nutzen, aus unserem Ortskern herauszuhalten“, bilanzierte Udo Neisens. Minister Wüst informierte die Vertreter der Senne-CDU zudem über Förderprojekte im Bereich Straßensanierungen, die noch kurzfristig abgerufen werden können.

Weiteres Thema war der Lärmschutz an der A 33 , für den ein Verein im Bereich Mergelweg, der Staumühler Straße, Sennestraße und Hasendorf seit fast zehn Jahren kämpft. Der Minister benannte neue Entwicklungen des Bundes im Bereich der freiwilligen Lärmvorsorge und Lärmsanierung an Bundesfernstraßen. „Der jahrzehntelange Einsatz der Bürgerinitiative könnte nun durch die Absenkung der Auslösewerte einen bedeutenden Schritt nach vorne machen, sodass Lärmschutzwände nun realistischer erscheinen. Wir sind dem Minister sehr dankbar, dass er diesen Fall nun prüfen möchte“, sagte Bürgermeister Michael Berens. Der Verkehr auf der A33 habe sich von geplanten 17.000 Kraftfahrzeugen auf mittlerweile 42.000 Kraftfahrzeuge erhöht. Minister Wüst zeigte sich für die Hövelhofer Anliegen interessiert und informiert.

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