Kein Tempolimit in den Ortsdurchfahrten in Riege und Hövelriege
Tempo 30 nicht überall möglich

Hövelhof (mobl). In den vergangenen Monaten ist für zahlreiche Straßen in Hövelhof geprüft worden , ob Tempo 30 angeordnet werden kann. Teilweise hatte die Gemeinde Hövelhof hier auch Anwohnerumfragen durchgeführt. Im Zuge der Diskussion eines CDU-Antrages zu möglichen Zebrastreifen auf der Bentlake- und der Sennestraße hat Bürgeramtsleiterin Petra Schäfers-Schlichting einen Überblick gegeben, was aus den Anträgen zu Tempo 30 geworden ist.

Donnerstag, 03.09.2020, 05:45 Uhr aktualisiert: 03.09.2020, 05:50 Uhr
Die Bentlakestraße ist eine der Straßen in Hövelhof, für die Tempo 30 geprüft wird. Ein solches Tempolimit gilt dort derzeit nur direkt vor den beiden Kindergärten. Foto: Meike Oblau

Im Falle des Mühlenschulwegs sei das Tempolimit sehr schnell umgesetzt worden. „Woanders war es schwieriger oder wurde sogar abgelehnt“, sagte die allgemeine Stellvertreterin von Bürgermeister Michael Berens. Abgelehnt worden sei Tempo 30 für die Ortsdurchfahrten in Riege und Hövelriege, da hier keine besondere Gefahrenlage erkennbar sei. Umgesetzt werden soll das Tempolimit hingegen perspektivisch im Neubaugebiet am Nachtigallenweg in Riege, allerdings erst, wenn die Straße endgültig ausgebaut ist.

Jägerstraße müsste zunächst umgestaltet werden

Schwieriger gestaltet sich die Lage an der Jägerstraße und an der Bentlake­straße . Die Jägerstraße sei sehr breit angelegt: „Daher ist hier nicht unbedingt zu erwarten, dass sich die Mehrheit der Autofahrer an Tempo 30 hält. Das Tempolimit wäre nur bei einer deutlichen Umgestaltung der Jägerstraße gesetzeskonform“, sagte Petra Schäfers-Schlichting.

Auch an der Bentlakestraße sei der Fall kompliziert: „Hier würden sich zahlreiche Vorfahrtsregelungen im Vergleiche zur aktuellen Situation ändern, außerdem ist für Tempo-30-Zonen auch kein Fahrradschutzstreifen vorgesehen.“ Es habe an der Bentlakestraße bereits Ortstermine gegeben, auch Busfirmen müssten hier beteiligt werden, weil es durch eine Temporeduzierung zu Verzögerungen im ÖPNV kommen könne. Es solle für die Bentlake­straße ein genauer Bereich ausgehandelt werden, in dem dann Tempo 30 gilt: „Unser Ziel wäre es, dass dieser Bereich die gesamte Wohnbebauung umfasst“, so Schäfers-Schlichting.

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