In der Sennegemeinde könnte künftig täglich die Hövelhof-Hymne erklingen Ein Glockenspiel für den Hövelmarkt?

Hövelhof (WB). Bekommt der Hövelmarkt nicht nur einen neuen Brunnen , sondern auch ein Glockenspiel? Das hat jetzt zumindest die Verwaltung vorgeschlagen. Die Idee sieht eine vier Meter hohe Stele mit Glocken vor. In der Regel solle täglich um 18.07 Uhr (in Erinnerung daran, dass Hövelhof im Jahr 1807 seine Selbstständigkeit erlangte) die durch die Musikgruppe „Siene Puttkers“ bekannte Hövelhof-Hymne ertönen, schreibt die Verwaltung in einer Sitzungsvorlage für den Haupt- und Finanzausschuss (HFA), der Donnerstag, 14. Mai, um 19 Uhr im Ratssaal tagt.

Von Meike Oblau
Der Hövelmarkt wird aktuell umgestaltet. Vor der Eisdiele und der Gaststätte Einstein wird ein neuer Brunnen entstehen. Hier könnte auch ein Glockenspiel aufgestellt werden. Das hat die Verwaltung vorgeschlagen.
Der Hövelmarkt wird aktuell umgestaltet. Vor der Eisdiele und der Gaststätte Einstein wird ein neuer Brunnen entstehen. Hier könnte auch ein Glockenspiel aufgestellt werden. Das hat die Verwaltung vorgeschlagen. Foto: Meike Oblau

Das Glockenspiel könne zu verschiedenen Anlässen aber auch umprogrammiert werden, so dass zum Beispiel das Mailied oder Weihnachtslieder erklingen könnten.

Glockenspiel ist Thema im Haupt- und Finanzausschuss

Diskutiert werden soll in der HFA-Sitzung auch die Gestaltung des neuen Brunnens, der den bereits abgerissenen Jerome-Brunnen ersetzen wird. Der neue Brunnen rückt in die Platzmitte. Er soll aus Steinblöcken in unterschiedlichen Höhen bestehen und einen Durchmesser von sieben Metern haben. Der äußere Ring soll wie berichtet sechs Steinblöcke samt beleuchteter Fontänen umfassen, die die sechs Ortsteile (Riege, Hövelriege, Klausheide, Espeln, Staumühle und Hövelsenne) symbolisieren. Der Ortskern Hövelhofs soll durch eine größere Fontäne in der Brunnenmitte dargestellt werden.

Basaltlava statt chinesischem Granit

Nachdem es zunächst geheißen hatte, der Brunnen solle aus chinesischem Granit gebaut werden, sind nun offenbar heimische Materialien eingeplant. In einer Bürgerversammlung hatte es Kritik daran gegeben, Steine extra aus China zu importieren. In der Vorlage der Gemeindeverwaltung ist nunmehr die Rede von heimischer Basaltlava in Anthrazit. Die geschätzte Investitionssumme für die Steinmetzarbeiten und das Glockenspiel werden mit etwa 95.000 Euro angegeben. 70 Prozent davon können aus Fördermitteln bezahlt werden, somit verbliebe für die Gemeinde ein Eigenanteil von etwa 28.500 Euro.

Der Hövelmarktplatz wird seit März komplett umgestaltet. Der Platz wird neu gepflastert und neu aufgeteilt, unter anderem mit fest markierten Parkflächen. Der Bereich vor der Eisdiele und der Gaststätte Einstein bleibt autofrei. Die Bauarbeiten sollen möglichst bis Anfang Oktober beendet sein und bilden den Abschluss des „Ortskernkonzepts 2020“.

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