Hövelhofer CDU nominiert ihre Kandidaten für Rat und Kreistag Mit vielen Neulingen in den Wahlkampf

Hövelhof (WB/mobl). Die Hövelhofer CDU hat ihre Ratskandidaten für die am 13. September anstehende Kommunalwahl vorgestellt und nominiert. Zehn der aktuell 22 Abgeordneten der Senne-Union hören auf. Mit Ralf Wiethoff, Dr. Hermann-Josef Kias, Jannis Kläsener, Angelika Michelis, Dr. Martin Schneider, Tim Kesselmeier und Dr. Thorsten Christians stellen sich allein in den 17 Wahlkreisen sieben neue Kandidaten zur Wahl.

Sie stellen sich am 13. September für die Hövelhofer CDU zur Wahl: Robert Burmester, Christin Buschmeier, Ralf Wiethoff, Tim Kesselmeier, Dr. Hermann-Josef Kias, Dr. Martin Schneider, Jannis Kläsener (vorne von links nach rechts) sowie (hinten von links nach rechts) Udo Neisens, Heinz Thieschnieder, Günter Bröckling, Tobias Steinrücke, Hartmut Rübbelke, David Merschjohann, Dominik Brunnert, Dr. Christian Berg, Michael Kersting und Andreas Poll.
Sie stellen sich am 13. September für die Hövelhofer CDU zur Wahl: Robert Burmester, Christin Buschmeier, Ralf Wiethoff, Tim Kesselmeier, Dr. Hermann-Josef Kias, Dr. Martin Schneider, Jannis Kläsener (vorne von links nach rechts) sowie (hinten von links nach rechts) Udo Neisens, Heinz Thieschnieder, Günter Bröckling, Tobias Steinrücke, Hartmut Rübbelke, David Merschjohann, Dominik Brunnert, Dr. Christian Berg, Michael Kersting und Andreas Poll. Foto: CDU Hövelhof

Über die Liste werfen mit Robert Burmester, Gisela Reetz, Frank Berenbrinker, Benedikt Kestner, Wilhelm Ennekens, Lena Buschmeier, Frederik Hüser, Michael Beringmeier, Wolfgang Bonke und Fabian Güth zehn weitere Bewerber um ein Ratsmandat erstmals ihren Hut in den Ring.

„Hövelhof soll keine Allerweltskommune werden“

„Wir leben Hövelhof“: Unter diesem Slogan ist die Hövelhofer CDU ist am vergangenen Freitag im Gasthof Kersing in den Wahlkampf gestartet. Der Einladung des Vorsitzenden Tobias Steinrücke waren 67 stimmberechtigte Mitglieder gefolgt. Er rief Mitglieder und insbesondere die Ratskandidaten dazu auf, sich mit ganzer Kraft für ihre Sennegemeinde einzusetzen und schwor alle Mitglieder in einer leidenschaftlichen Rede darauf ein, „gemeinsam dagegen zu arbeiten, dass Hövelhof zu einer Allerweltsgemeinde wird.“

Bürgermeister Michael Berens machte in seinem Grußwort deutlich, dass die Stärke der Hövelhofer CDU schon immer darin gelegen habe, nicht Programme aus einer Berliner Parteizentrale abzuarbeiten, sondern vor Ort die Bedürfnisse der Menschen aufzunehmen und dies die Grundlage für die erfolgreiche Hövelhofer Politik der vergangenen 70 Jahre sei.

Nur wenige Bewerber sind weiblich

Einziger Wermutstropfen bei der Vorstellung der Ratskandidaten bleibe, schreibt die Senne-CDU in einer Pressemitteilung, dass es trotz vieler Bemühungen nicht gelungen sei, mehr Frauen für die Arbeit im Rat zu begeistern: „Trotz vieler persönlicher Ansprachen und einem von der stellvertretenden Vorsitzenden Christin Buschmeier eigens organisierten und gut besuchten Frauentreff konnten letztlich leider nicht mehr Interessentinnen gewonnen werden.“

Wilfried Lappe und Dirk Kaiser wollen in den Kreistag

Stolz sei die Senne-Union dagegen darauf, sich grundsätzlich personell erneuern und verjüngen zu können. So kämen allein sechs Bewerber aus den Reihen der örtlichen Jungen Union. CDU-Vorsitzender Tobias Steinrücke, Fraktionsvorsitzender Udo Neisens und Bürgermeister Michael Berens freuen sich der Pressemitteilung zufolge jedenfalls darauf, mit diesem Team in den Wahlkampf zu starten. Mit Wilfried Lappe und Dirk Kaiser wurden zwei Kandidaten für die Aufstellungsversammlung des Kreisverbandes gewählt, die antreten, um den langjährigen Kreistagsabgeordneten Christoph Schön und Claire Mikus nachzufolgen.

Bereits Ende Oktober des vergangenen Jahres hatte die Hövelhofer CDU Amtsinhaber Michael Berens erneut als Kandidaten für das Bürgermeisteramt nominiert . Der 51-Jährige erhielt bei dieser CDU-Versammlung im Herbst, ebenfalls im Gasthaus Kersting, 98,6 Prozent der Stimmen und strebt seine vierte Amtszeit als Gemeindeoberhaupt an.

Ob es aus den Reihen der anderen Hövelhofer Parteien einen Gegenkandidaten geben wird, steht noch nicht fest. Die CDU war auch die erste Partei, die in Hövelhof ihre Kandidaten für die Ratsmandate vor- und aufgestellt hat. Letzter Termin zum Einreichen der Wahlvorschläge ist der 16. Juli.

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