Hövelhofer Unternehmer ist im Alter von 82 Jahren verstorben Trauer um Hartwig Liemke

Hövelhof (WB/mobl). Der Hövelhofer Unternehmer Hartwig Liemke ist tot. Der langjährige Geschäftsführer der Firmen Elha Maschinenbau und Kern-Deudiam verstarb am Dienstag, 7. Januar, nach schwerer Krankheit im Alter von 82 Jahren.

Wird am Dienstag, 14. Januar, beigesetzt: Hartwig Liemke.
Wird am Dienstag, 14. Januar, beigesetzt: Hartwig Liemke.

Hartwig Liemke wuchs als Sohn des früheren Hövelhofer Bürgermeisters und Gründer der Firma Elha, Johannes Liemke, mit drei Brüdern und einer Schwester in Hövelhof auf. Sein Bruder Josef stieg in den väterlichen Betrieb an der Allee ein. Hartwig Liemke arbeitete nach seinem Studium zunächst als Elektroingenieur bei Siemens in Erlangen, bevor er nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1963 im Alter von 26 Jahren dann ebenfalls bei Elha mit einstieg und dort bis 2010 als Geschäftsführer agierte.

Auch nach seinem Ausscheiden und der Übergabe des Unternehmens an seinen Sohn Hans-Georg und dessen Cousin Christof blieb er bis zu seiner schweren Erkrankung beratend tätig. Aktuell beschäftigt Elha Maschinenbau 240 Mitarbeiter.

Initiator des Ausbildungszentrums Bang

Hartwig Liemke war zudem Initiator des Ausbildungszentrums Bang im Jahr 2001. Der Ausbildungsverbund galt seinerzeit in Hövelhof als Pilotprojekt, inzwischen sind deutschlandweit neun weitere dieser Netzwerke nach dem Vorbild von Bang entstanden.

Darüber hinaus gründete Hartwig Liemke 1977 zusammen mit anderen Mitstreitern das Unternehmen Kern-Deudiam, in dem Diamantwerkzeuge für Baumaschinen hergestellt werden. Für Kern-Deudiam arbeiten im Industriegebiet Nord 60 Mitarbeiter.

Sozial engagiert im In-und Ausland

Weitere Firmen gründete Hartwig Liemke auch im Ausland, er galt als sehr weltoffener Mensch, der auch gerne reiste. Kanada und der Mittlere Osten waren dabei bevorzugte Ziele. Auch in sozialen Projekten im Ausland engagierte sich Hartwig Liemke über viele Jahrzehnte, sei es in Äthiopien, Indien, im Rahmen seiner Mitgliedschaft im Lions-Club Paderborn Carolus oder auch beim Hövelhofer Verein „Wasser für Labgar“, der im Senegal aktiv ist.

Beim Skifahren lernte er seine Frau Gundi kennen, mit ihr bekam er die Söhne Gerhard und Hans-Georg. Neben dem Skifahren zählte auch Tennis zu den Hobbys des Verstorbenen, in der Moosheide entstand sogar ein eigener Tennisplatz, auf dem auch Mitarbeiter spielen durften.

Trauerfeier in der Hövelhofer Pfarrkirche

Die Trauerfeier findet am Dienstag, 14. Januar, um 14 Uhr in der Hövelhofer Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk statt. Dort liegen Kondolenzbücher aus. Die Beisetzung erfolgt im Anschluss von der Friedhofskapelle aus.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7180984?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198401%2F2851066%2F