Bauarbeiten am Haus Bredemeier in Hövelhof liegen gut im Zeitplan Mieter ziehen im Mai ein

Hövelhof (WB). Alles neu macht der Mai! Unter dieses Motto können die neuen Mieter des Anbaus am Hövelhofer Caritas-Zentrum Haus Bredemeier vermutlich ihren Einzug stellen. Die neuen Bewohner sollen im Wonnemonat ihre Zimmer beziehungsweise Wohnungen beziehen können.

Von Meike Oblau
Monika Stricker (links) und Mechthild Piskol vom Haus Bredemeier vor dem Neubau, der im Mai fertig sein soll.
Monika Stricker (links) und Mechthild Piskol vom Haus Bredemeier vor dem Neubau, der im Mai fertig sein soll. Foto: Meike Oblau

„Die Bauarbeiten liegen voll im Zeitplan“, sagt die Vorstandsvorsitzende des Vereins Caritas-Altenzentrum Haus Bredemeier, Monika Stricker. In den beiden Wohngemeinschaften sind sowohl für Senioren als auch für junge Pflegebedürftige noch Plätze frei. Eine lange Interessentenliste gab es hingegen für die fünf Mietwohnungen im Staffelgeschoss, die inzwischen bereits vergeben wurden.

In den Wohngemeinschaften sind noch Plätze frei

Der Neubau entsteht unmittelbar neben dem Seniorenzentrum an der Dr.-Sonnenschein-Straße im Ortskern der Sennegemeinde und bietet Platz für eine Wohngemeinschaft für zehn Senioren sowie eine Wohngemeinschaft für zehn pflegebedürftige Menschen zwischen 20 und 60 Jahren. Im Staffelgeschoss befinden sich fünf barrierefreie Wohnungen für jeweils ein bis zwei Personen.

Die Senioren-WG im ersten Obergeschoss ist nach derzeitigem Stand fast voll belegt. Für jüngere Pflegebedürftige aber gibt es noch einige Plätze.

Bewohner helfen beim Kochen und Einkaufen

Geeignet sind beide Wohngemeinschaften vor allem für körperlich beeinträchtigte Menschen, die ihren Alltag bis zu einem gewissen Grad aber noch selbst mitgestalten können und möchten, zum Beispiel beim Kochen oder Einkaufen helfen und sich in der WG-Gemeinschaft engagieren wollen.

Die ambulant betreute Wohngemeinschaft richtet sich an Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie MS, Schlaganfallpatienten oder anderen körperlichen Handicaps. „Zur Zielgruppe gehören keine Menschen mit Suchterkrankungen, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen“, beschreibt Mechthild Piskol, Leiterin der Caritas-Sozialstation der Verbundeinrichtung. Bei Einzug in die Senioren-WG sollte keine Demenz vorliegen.

Jeder WG-Bewohner hat ein eigenes, etwa 22 Quadratmeter großes Zimmer mit separatem, sechs Quadratmeter großem Bad. Im Zentrum der WG liegt eine Wohnküche mit Zugang zur Terrasse oder Balkon.

Betreuung und Pflege durch Mitarbeiter der Sozialstation

Wer in eine solche WG zieht, mietet ein eigenes Zimmer mit Bad. Haushaltsgeld, die Miete für die Gemeinschaftsflächen sowie eine monatliche Pauschale für Hauswirtschaft und Pflege teilen sich die Bewohner. Die Mieter entscheiden zusammen über den Einkaufs- und Speiseplan. Die hauswirtschaftliche Versorgung wird, wie auch die Betreuung und Pflege, durch das Team der Caritas-Sozialstation gewährleistet.

Der Trägerverein des Hauses Bredemeier investiert 3,1 Millionen Euro in den Neubau . 2016 kaufte der Trägerverein das Grundstück an Stollmeiers Wiese von der Gemeinde. Derzeit laufen im Neubau bereits die Innenarbeiten.

Aktuell hat das Haus Bredemeier nebenan im Haupthaus bereits 84 Zimmer, davon einen Bereich mit 16 Plätzen für junge pflegebedürftige Menschen. Die Verbundeinrichtung plant außerdem, im Herbst im Haupthaus neurologische Intensivpflege anzubieten. 180 Mitarbeiter (darunter neun Auszubildende) und mehr als 100 ehrenamtliche Helfer kümmern sich um die Bewohner.

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