Lüning eröffnet ersten Teil des neuen E-Centers in Hövelhof am Mittwoch So sieht die Fassade künftig aus

Hövelhof (WB). Die Firma Lüning hat das Geheimnis gelüftet und erstmals Ansichten präsentiert, wie die Fassaden des neuen E-Centers an der Bielefelder Straße in Hövelhof aussehen sollen. Um die Fassadengestaltung hatte es im Sommer Diskussionen gegeben . Gleichzeitig gab das Unternehmen bekannt, dass der erste Bauabschnitt des neuen Marktes fertiggestellt ist und am Mittwoch eröffnet.

Von Meike Oblau
Um die Fassadengestaltung des E-Center-Neubaus hatte es in Hövelhof viele Diskussionen gegeben – speziell um die Wand, die direkt am Radweg zur Bielefelder Straße hin entstanden ist. Jetzt hat die Rietberger Lüning-Gruppe bekannt gegeben, wie die Fassade gestaltet werden soll.
Um die Fassadengestaltung des E-Center-Neubaus hatte es in Hövelhof viele Diskussionen gegeben – speziell um die Wand, die direkt am Radweg zur Bielefelder Straße hin entstanden ist. Jetzt hat die Rietberger Lüning-Gruppe bekannt gegeben, wie die Fassade gestaltet werden soll.

Zum 11. Dezember werde der Markt seine neuen Türen in alter Größe eröffnen und die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts feiern, teilte das Unternehmen am Montag mit: „Hier können die Hövelhofer Kunden in gewohnter Qualität ihre Weihnachtseinkäufe erledigen, bevor der Markt als E-Center im Sommer 2020 komplett eröffnet.“ Der erste fertige Abschnitt des neuen Marktes ist mit 1500 Quadratmetern genau so groß wie der vorherige Elli-Markt.

Im Sommer gab es Kritik an „wuchtiger Wand“

Viel Gesprächsstoff hatte im Zuge der Bauarbeiten die Fassade des Gebäudes geboten. Einige Politiker und Bürger hatten kritisiert, dass die Außenwand sehr dicht am Radweg zur Bielefelder Straße hin gebaut wurde und recht wuchtig wirke .

Bei den lange vor Baubeginn von Lüning präsentierten Gebäudeansichten war hier eine durchgehende Glasfassade zu sehen gewesen. Diese Planung hatte das Rietberger Unternehmen dann aber offenbar noch einmal umgeworfen. In der Bauphase hatte es herbe Kritik gegeben. Grünen-Ratsherr Jörg Schlüter hatte zum Beispiel gesagt: „Der Bürgermeister und die CDU wollten unbedingt dem Investor den, Zitat, ‚roten Teppich ausrollen‘. Dieses Entgegenkommen wird nun mit einer grauen Mauer beantwortet!“

CDU-Fraktionsvorsitzender Udo Neisens entgegnete: „Ich persönlich kann nachvollziehen, dass die hohe Betonwand des Rohbaus auf den Betrachter überraschend wirkt. Allerdings wird meines Erachtens die Gesamtwirkung des Baukörpers erst bei Fertigstellung deutlich.“

Hövelhof-Silhouette zur Schillerstraße hin

Jetzt zeigt die Firma Lüning, wie die Wände gestaltet werden sollen. Zur Schillerstraße hin soll die Fassade mit der schon aus anderen Projekten bekannten Hövelhof-Silhouette verziert werden, die die Stabstelle Marketing der Gemeinde zusammen mit der Paderborner Grafikerin Iris Stramiello entworfen hatte. Die Silhouette ist zum Beispiel auch am Kreisverkehr Bielefelder/Gütersloher Straße, auf den neuen Fahnen am Henkenplatz, am Bedientresen in der Tourist-Info und demnächst am Wohn- und Geschäftshaus Sennestraße/Ecke Jägerstraße zu sehen. Außerdem kann sie als Aufkleber oder Garderobenleiste in der Tourist-Info erworben werden.

Die viel diskutierte Fassade zur Bielefelder Straße hin soll zum Beispiel mit Holzelementen „aufgepeppt“ und optisch in hellen und anthrazitfarbenen Tönen gestaltet werden.

Endgültige Fertigstellung im Sommer 2020

Seit Mai baut die Lüning-Gruppe den Elli-Markt in Hövelhof in zwei Bauabschnitten in ein E-Center um. Der bisher 1500 Quadratmeter große Elli-Markt wird in ein mehr als 3000 Quadratmeter großes E-Center verwandelt, nach Rietberg der zweitgrößte Markt der Gruppe. Nicht nur die Verkaufsfläche wird verdoppelt, sondern nach endgültiger Fertigstellung auch die Zahl der Parkplätze: Bisher standen etwa 90 zur Verfügung, langfristig werden es 185 sein, wenn nach 2022 auch das Haus am Kreisel (Modeboutique Edith M) abgerissen ist. Das Areal hatte Lüning dazugekauft.

Im Markt selbst ist nach endgültiger Fertigstellung ein deutlich vergrößertes Warensortiment und ein erweiterter Bedienbereich, zum Beispiel für Fleisch, Wurst und Käse, geplant, ebenso analog zum Markt in Delbrück eine »heiße Theke«, wo Burger und andere Leckereien zum Sofortverzehr angeboten werden. Auch eine Salatbar, ein »Zapfautomat« für Milch und eine Joghurt-Station sind Bestandteil des Konzepts. Das E-Center an der Ferdinandstraße läuft aktuell weiter wie bisher. Nach der Eröffnung des neuen E-Centers solle dort ein Elli-Lebensmittelmarkt eröffnen, der Getränkemarkt am Wassermannsweg schließt, hieß es im Zuge der Planungen.

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