Hövelhof bekommt bis Ende 2020 schnelles Internet Glasfaser-Ausbau kommt gut voran

Hövelhof (WB/mobl). Das Interesse vieler Hövelhofer am vor wenigen Tagen gestarteten Glasfaserausbau im Kernort und der Bentlake ist groß: Rund 300 Besucher kamen am Mittwoch zu einem Infoabend des Anbieters Deutsche Glasfaser im Gasthof Kersting. Bis Ende 2020 sollen die Tiefbauarbeiten in den beiden Gebieten abgeschlossen sein, teilte die Deutsche Glasfaser mit. Seit Mitte November rollen die Bagger, zum Beispiel derzeit im Bereich Gütersloher Straße.

Nach den Gewerbegebieten werden in Hövelhof jetzt auch Privatkunden im Bereich Bentlake und Kernort mit Glasfaseranschlüssen versorgt.
Nach den Gewerbegebieten werden in Hövelhof jetzt auch Privatkunden im Bereich Bentlake und Kernort mit Glasfaseranschlüssen versorgt. Foto: Oliver Schwabe

Die Besucher des Infoabends wurden von Michael Molitor, Projektleiter der Deutschen Glasfaser, Markus Lungwitz (Bauprojektleiter Deutsche Glasfaser) sowie weiteren Kollegen über den aktuellen Stand der Baumaßnahmen im Ort informiert. Unter anderem bekamen die Besucher einen Überblick über die aktuelle Bauzeitenplanung sowie zahlreiche Informationen über das Thema Hausinstallation.

Bisher 1209 Neukunden gewonnen

Vergangene Woche rollten die ersten Baumaschinen an, um mit dem schnellen innovativen Ausbauverfahren das Glasfasernetz in Hövelhof auszubauen. Nach Angaben der Deutschen Glasfaser gibt es in den beiden Ausbaugebieten 4744 Wohneinheiten. 1209 Kunden hat das Unternehmen bisher in Hövelhof gewinnen können. Die ersten Glasfaserhauptverteiler sollen noch in diesem Jahr aufgestellt werden. Sie sind für den eingehenden und abgehenden Datenverkehr verantwortlich.

Im ersten Schritt werden die Leerrohre in etwa 40 Zentimetern Tiefe in die Straßen eingebracht. Sobald die Leerrohre verlegt sind, werden die Glasfasern eingeblasen. Auf diesem Weg wird in Hövelhof ein Glasfasernetz gebaut, das insgesamt eine Länge von etwa 260 Kilometern umfasst.

Deutsche Glasfaser weist darauf hin, dass es im Rahmen der Tiefbauarbeiten zuweilen notwendig ist, geöffnete Stellen in Asphalt oder Pflasterung zunächst provisorisch (zum Beispiel mit Pflastersteinen) zu schließen, da diese gegebenenfalls ein weiteres Mal aufgenommen werden müssen. Erst mit Beendigung der Bauarbeiten werden diese Bereiche final verdichtet, geschlossen und von der Gemeinde abgenommen.

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