Möglicherweise gibt es bald ein neues Angebot im Kreis Gütersloh Hövelhofer Beachball-Club schließt

Hövelhof (WB). Am Sonntag ist Schluss: Die Beachball-Halle an der Gütersloher Straße schließt nach elf Jahren. Möglicherweise kann das Angebot bald aber im Nachbarkreis Gütersloh fortgesetzt werden.

Von Meike Oblau
Aus und vorbei: Der Beachball-Club in Hövelhof hat an diesem Sonntag letztmals geöffnet. Die Firma Joka braucht den Platz für Maschinen.
Aus und vorbei: Der Beachball-Club in Hövelhof hat an diesem Sonntag letztmals geöffnet. Die Firma Joka braucht den Platz für Maschinen.

Die Firma Joka-Werkzeugbau, auf deren Gelände der Beachball-Club untergebracht ist, benötigt nach Angaben des Betreibers Boris Bredenbals den Platz dringend für den Bau und die Montage größerer Anlagen und Maschinen. »Aufgrund dieser erfreulich guten Auftragslage und kurzfristiger größerer Aufträge haben sich die Inhaberfamilien Bredenbals und Sternitzke also zu diesem zukunftsweisenden Schritt entschlossen. Dabei geht es natürlich auch um Arbeitsplätze«, teilt Boris Bredenbals mit. Seinen Angaben zufolge gibt es in der näheren Umgebung kein vergleichbares Angebot: »Die nächste Indoor-Beachhalle ist etwa 100 Kilometer entfernt.«

Bredenbals: »Eine Ära geht zu Ende«

Er habe, so Bredenbals, aber eine möglicherweise geeignete neue Location in einer Nachbargemeinde im Kreis Gütersloh um Auge, wo der Indoor-Beachsport dann möglicherweise weiter betrieben werden könnte. Dabei handele es sich um eine gut ausgestattete Sportanlage mit Gastronomie, erläuterte Bredenbals. Er bilanziert: »Es geht hier leider eine Ära des Hövelhofer Sportes im Sand zu Ende. Alle meine Gäste sind darüber sehr traurig, sie sind immer gerne zu uns gekommen.«

Vor elf Jahren an der Gütersloher Straße eröffnet

Seit fast elf Jahren betreibe er die Sporthalle an der Gütersloher Straße: »Ich habe dort sehr viele schöne Erfahrung gemacht und tolle Leute kennengelernt. Beachvolleyballer, Beachsoccer-Spieler, Kindergeburtstage, Klassen- und Familienfeste, davon hatten wir zahlreiche in der ganzen Zeit. Auf die Idee hat mich damals ein guter Freund gebracht, der selbst auch Beacher ist und wusste dass wir eine geeignete Halle haben«, so Bredenbals weiter: »Dann bin ich das Wagnis einfach mal eingegangen und habe einen Haufen Sand in die Halle gefahren.«

Eine Nutzung der Halle war über all die Jahre täglich nach Absprache möglich. Auch selbst ist Boris Bredenbals regelmäßig auf Sand sportlich aktiv, schildert er: »Ich spiele regelmäßig zweimal die Woche Beachvolleyball und auch deshalb war die Entscheidung der Schließung nicht einfach für mich.«

Gespräche über neue Örtlichkeit laufen

An diesem Sonntag nun ist die Beachball-Halle an der Gütersloher Straße letztmals geöffnet, anschließend wird sie ausgeräumt und für die neue gewerbliche Nutzung durch die Firma Joka-Werkzeugbau vorbereitet. Parallel laufen die Gespräche über eine neue Örtlichkeit für das Sportangebot auf Sand im Kreis Gütersloh weiter. »Ich muss hier wohl noch ein wenig Überzeugungs- und Beratungsarbeit leisten«, schreibt Boris Bredenbals auf der Homepage des Beachball-Clubs.

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