Umgestaltung zwischen Raiffeisenstraße und Schulzentrum kostet zwei Millionen Euro
Sennestraße ein Jahr lang Baustelle

Hövelhof (WB). Es ist »nur« eine Strecke von knapp 490 Metern – der Umbau der Sennestraße zwischen Raiffeisenstraße und Schulzentrum ist aber eine logistische Herausforderung. Am Montag, 7. Oktober, soll es mit ersten vorbereitenden Arbeiten losgehen. Nicht nur Kanäle, Straße, Gehwege und Radstreifen werden erneuert, sondern auch die Buswendeschleife an der Krollbachschule.

Dienstag, 01.10.2019, 18:05 Uhr aktualisiert: 01.10.2019, 18:30 Uhr
Die Sennestraße vom Buswendeplatz des Schulzentrums Richtung Innenstadt Hövelhof aus gesehen. Zwischen Raiffeisenstraße und Schulzentrum wird die Sennestraße jetzt ein Jahr lang erneuert. Die Kosten liegen bei zwei Millionen Euro. Foto: Oliver Schwabe

In den kommenden Jahren soll nach und nach die komplette Strecke Allee/Sennestraße zwischen Hauptkreuzung und Senne erneuert werden – das Mittelstück macht jetzt den Anfang. Auf einer Bürgerversammlung wurden Planungsdetails vorgestellt.

Die Bauabschnitte

Anders als ursprünglich geplant beginnt die heimische Baufirma Schlotmann, die die Ausschreibung gewonnen hat, zunächst am Schulzentrum, zwischen Stettiner Straße und dem HoT, und nicht an der Raiffeisenstraße. Die Arbeiten auf Höhe des Schulzentrums sind in zwei Abschnitte unterteilt, zum einen entstehen auf der Sennestraße eine neue Mittelinsel und zwei Bushalteflächen, zum anderen eine neue Buswendeschleife mit vier Haltestellen auf dem Parkplatz an der Krollbachschule. Die Parkplätze für Autos entfallen künftig. Die Haltestellen werden barrierefrei gestaltet. Busse sollen während der Bauphase vorübergehend auf dem Wanderparkplatz schräg gegenüber halten.

Diese beiden Abschnitte sollen, je nach Verlauf des Winters, etwa im April/Mai 2020 fertiggestellt sein. Erneuert bzw. vergrößert werden im gesamten Bereich auch die Kanäle. Der dritte Bauabschnitt wird ungefähr zwischen Juni und August angegangen und betrifft den Bereich zwischen Jäger- und Raiffeisenstraße. Der vierte Bauabschnitt ist im Herbst 2020 die Strecke zwischen Jägerstraße und Stettiner Straße.

Nach der Fertigstellung

Nach dem Umbau stehen auf beiden Straßenseiten Gehwege sowie Schutzstreifen für Radfahrer zur Verfügung. Geparkt werden darf am Straßenrand nicht mehr. Ebenfalls tabu ist künftig das Halten und Parken im Bereich der Buswendeschleife. Stattdessen wird der Wanderparkplatz schräg gegenüber ausgebaut. Zudem soll auf dem gesamten neu gestalteten Abschnitt Tempo 30 angeordnet werden.

Die Umleitungen

In den ersten beiden Bauabschnitten können Autofahrer in Richtung Senne an der Baustelle vorbeifahren, allerdings nicht aus Richtung Senne kommend ins Ortszentrum. Wer in Richtung Ortskern will, wird über die Bentlakestraße und den Mergelweg umgeleitet, Busse zum Teil auch über den Mühlenschulweg, die Jägerstraße und den Schmiedeteich. Die Sennestraße muss auf Höhe des Schulzentrums lediglich für einen Zeitraum von etwa anderthalb bis zwei Wochen einmal voll gesperrt werden, wenn der neue Asphalt aufgebracht wird. Zu weiteren Vollsperrungen kommt es dann in den Bauabschnitten drei und vier. Temporäre Einbahnstraßen wie bei der Sanierung der Schloßstraße sind laut Bürgeramtsleiterin Petra Schäfers-Schlichting nicht vorgesehen: »Wenn es notwendig sein sollte, werden wir hier aber nachjustieren.« Um Rettungswege freizuhalten, sind allerdings einige Parkverbotszonen geplant.

Die Kosten

Insgesamt investieren die Gemeinde Hövelhof und der Kreis (die Sennestraße ist eine Kreisstraße) knapp zwei Millionen Euro. Für den Umbau der Bushaltestellen fließt ein 90-prozentiger Zuschuss des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe. Anwohner müssen nichts bezahlen.

Die Ansprechpartner

Gemeinde und Kreis Paderborn ist an einer guten Kommunikation mit den Anwohnern und Betrieben an der Sennestraße gelegen. Jeden Donnerstag um 14 Uhr ist daher ein Ansprechpartner auf der Baustelle vor Ort. Erreichbar sind zudem Frank Albers vom Kreisstraßenbauamt (Telefon 05251/181424), Dennis Kleewald vom Bauamt der Gemeinde Hövelhof (Telefon 05257/5009143) und Guido Löhr vom Bauunternehmen Schlotmann (Telefon 05257/93550). Zuständiger Polier vor Ort auf der Baustelle ist Roland Müller.

 

 

 

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