Leser unterstützen Hövelhofer Krollbachschülerin nach abgesagter Klassenfahrt Tolle Erlebnisse für Janine

Hövelhof (WB/mobl). Der Ärger der Hövelhofer Familie Mantei, deren Tochter Janine nicht an einer mehrtägigen Klassenfahrt der Krollbachschule nach Aurich teilnehmen durfte, hat auch viele Leser des WESTFÄLISCHEN VOLKSBLATTES beschäftigt. Einige von ihnen meldeten sich in der Redaktion mit dem Wunsch, der Sechstklässlerin eine Freude zu machen.

Svenja Emmerich hat Janine zu einer Reitstunde auf ihren Hof in Sudhagen eingeladen. Die Sechstklässlerin genoss den kleinen Ausritt im Delbrücker Land.
Svenja Emmerich hat Janine zu einer Reitstunde auf ihren Hof in Sudhagen eingeladen. Die Sechstklässlerin genoss den kleinen Ausritt im Delbrücker Land. Foto: Meike Oblau

So bot Svenja Emmerich Janine eine kleine Reitstunde in Sudhagen an, was die Familie Mantei gerne annahm. »Das lenkt Janine vielleicht ein bisschen von der verpassten Klassenfahrt ab«, hofft ihr Vater Stefan.

Am Wochenende zuvor wurden der Zwölfjährigen ebenfalls zwei ganz besondere Erlebnisse geboten, die WV-Leser ermöglicht hatten: Werner Segin nahm die Hauptschülerin mit auf einen Quad-Ausflug, und auch im offenen Cabrio durfte Janine als Beifahrerin mit durchs Paderborner Land düsen – Abstecher in die Eisdiele inklusive.

Gutschein für Besuch im Freizeitpark

Heinz und Ulla Bökamp aus Mantinghausen organisierten außerdem einen Gutschein für einen Besuch im Wild- und Freizeitpark in Willingen (Sauerland) für das Mädchen. »Der Park hat sich spontan bereit erklärt, einen Gutschein zu spenden, nachdem er durch die Zeitungsberichte von Janines Schicksal erfahren hatte«, schrieb Heinz Bökamp dem WV. »Wir hatten Janine versprochen, für den diskriminierenden Ausschluss von der Klassenfahrt ein Ersatzerlebnis zu organisieren«, so der Mantinghauser weiter.

Wie berichtet konnte Janine Mantei Anfang des Monats an einer fünftägigen Klassenfahrt nach Aurich nicht teilnehmen, weil die Schule die Betreuung nicht sicherstellen konnte. Janines Eltern hatten angegeben, darüber erst wenige Wochen vor dem Ausflug nach Ostfriesland informiert worden zu sein, so dass es zu spät gewesen sei, um beim Kreis Paderborn noch einen Integrationshelfer zu beantragen. Auch ein Anwalt hatte nichts mehr ausrichten können.

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