Hövelhofer Realschüler besuchen Partnerschule in Island
Zu Gast im Land der Elfen und Trolle

Hövelhof (WB). Acht Schülern der Hövelhofer Franz-Stock-Realschule steht Ende März eine besondere Reise bevor. Im Rahmen des Erasmus-Projekts »Immigration – there´s no going back« geht es für die Jugendlichen hoch in den Norden: nach Island.

Mittwoch, 06.03.2019, 18:02 Uhr aktualisiert: 06.03.2019, 18:04 Uhr
Clara Carius, Johanna Schmidt, Lea Schneider, Jeanna Reineke, Niklas Wiethoff, Elias Sandbothe und Justin Leuschner von der Franz-Stock-Realschule fahren nach Island.

Nachdem die Realschüler der Franz-Stock-Realschule im Dezember zu ihrer Partnerschule in Spanien geflogen waren, ist nun eines der nördlichsten Länder Europas an der Reihe. Mit ein wenig Glück werden sie in Island die berühmten Polarlichter beobachten können. Andri Már Sigurðsson, Lehrer der Ingunnarskóli in Reykjavik, ist da sehr zuversichtlich. Die erste Aprilwoche sei noch eine sehr gute Zeit, um Polarlichter in der Nacht sehen zu können, es müsse allerdings gutes Wetter sein.

Schüler stecken mitten in den Reisevorbereitungen

Die acht Schüler stecken schon inmitten der Reisevorbereitungen. Niklas Wiethoff (Klasse 8c) und Elias Sandbothe (8b) bereiten zum Thema Deutschland etwas vor, Johanna Schmidt (10a) und Hannah Tegethoff (10a) arbeiten an einer Präsentation zu Hövelhof, Justin Leuschner (9a) und Clara Carius (8b) haben über Nordrhein-Westfalen Informationen zusammengestellt und Jeanna Reineke (9a) und Lea Schneider (9a) haben sich vorgenommen, die Franz-Stock-Realschule vorzustellen. Alles auf Englisch versteht sich. Udo Schütte, Referendar für das Fach Englisch, steht den Jugendlichen mit Rat und Tat bei allen Übersetzungen ins Englische zur Seite.

Das Erasmus-Projekt »Immigration – there’s no going back« geht in Island in die nächste Runde und alle sind schon sehr gespannt auf den Projektunterricht. Island und Migration – geht das überhaupt? Aber Island scheint wohl eher ein umgekehrtes Problem zu haben. So gibt es eine »Island Dating App«, bei der sich Paare noch vor dem ersten Treffen darüber informieren können, wie dicht ihr Verwandtschaftsgrad ist. Erna Björg Guðlaugsdóttir erzählt, dass ihre Schülerinnen und Schüler ihr immer wieder stolz darlegen, wie sie mit ihr verwandt sind. Kaum zu glauben, aber bei einem Volk mit 338.000 Einwohnern auf einer Insel, die erst einmal weit weg von allem ist, ist das wohl unumgänglich.

Am 31. März gehts los

Jedenfalls sind die Hövelhofer Jugendlichen schon sehr gespannt auf das weit entfernte Nordland. Vom 31. März bis zum 6. April werden sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren beiden Lehrerinnen Christina Bömelburg und Anett Simon selbst einen Eindruck verschaffen können. Vielleicht begegnen ihnen auch Elfen und Trolle, das jedenfalls hält Erna die isländische Lehrerin Björg Guðlaugsdóttir durchaus für möglich.

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