Bauarbeiten im Hövelhofer Schlossgarten gehen voran – Schwerlastkran im Einsatz
Hier fliegt ein Baum aus Hamburg ein

Hövelhof (WB). Den weitesten Weg hatten die Bäume: Während Architekt Hubert Wewer, Bauamtsleiter Andreas Markgraf und Andreas Marxcord vom Kirchenvorstand zu Fuß zur Baustelle im Schlossgarten spazieren konnten, hatten die drei Großbäume, die Mittwochmorgen gepflanzt wurden, eine längere Reise hinter sich. Sie wurden aus Hamburg nach Hövelhof transportiert.

Mittwoch, 06.02.2019, 13:48 Uhr aktualisiert: 06.02.2019, 13:55 Uhr
Gärtner Lars Heinke, Andreas Marxcord vom Kirchenvorstand, Architekt Hubert Wewer und Bauamtsleiter Andreas Markgraf (von links) beobachteten die Baumpflanzungen im Schlossgarten. Foto: Jörn Hannemann

Nachdem im Zuge der Bauarbeiten in Hövelhofs guter Stube fünf große Bäume, die krank und nicht mehr dauerhaft standfest waren, gefällt werden mussten, fiel die Entscheidung, als Ersatz keine ganz jungen Bäume, die erst in einigen Jahrzehnten eine gewisse Größe erreicht haben, zu pflanzen, sondern ältere und schon recht stattliche Exemplare in einer Baumschule zu kaufen. Mit Tiefladern wurden Mittwoch eine etwa 50 Jahre alte Sumpfeiche, ein zirka 35 Jahre alter Blauglockenbaum und ein ungefähr gleichaltriger Amberbaum aus Hamburg in die Sennegemeinde gebracht und mit einem Schwerlastkran in vorbereitete Pflanzlöcher gehievt.

Im Hövelhofer Schlossgarten werden Großbäume gepflanzt

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Foto: Jörn Hannemann
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Hövelhofs erste öffentliche Grünfläche

»Hier entsteht Hövelhofs erste öffentliche Grünfläche und wir haben uns überlegt, dass wir den Besuchern künftig gerne mal etwas anderes bieten würden als normale Straßenbäume, die jeder kennt«, sagte Bauamtsleiter Andreas Markgraf. Daher habe man sich teils für Bäume, die zwischenzeitlich Blüten tragen, entschieden, und zudem für verschiedene Arten, deren Laub sich im Herbst auch unterschiedlich verfärbt.

Der Schwerlastkran hatte am Mittwochmorgen einen Kraftakt zu meistern, allein die 50 Jahre alte Sumpfeiche dürfte Expertenschätzungen zu Folge etwa zehn Tonnen wiegen. Die Kosten liegen im hohen vierstelligen Euro-Bereich – pro Baum. Andreas Marxcord vom Kirchenvorstand erläutert den Preis: »So eine 50 Jahre alte Sumpfeiche wird über Jahrzehnte in einer Baumschule gehegt und gepflegt und zum Beispiel etwa alle fünf Jahre umgepflanzt an einen neuen Standort. Das ist schon aufwändig.«

Im Juni sollen die Bauarbeiten beendet sein

Aufwändig ist auch die Umgestaltung des gesamten Schlossgartens, die seit vergangenem Juni läuft und in diesem Jahr im Juni abgeschlossen sein soll. Die neue Bücherei ist bekanntlich bereits fertig und eröffnet. In der Kulturscheune (ehemals Muh-Bar) läuft jetzt der Innenausbau, hier haben Fliesenleger, Maler und Tischler die Regie übernommen. Bei passender Witterung folgt der Außenanstrich.

Im Schlossgarten, der rechtzeitig zum Schützenfest-Biwak fertig sein soll, werden nun noch weitere, kleinere Bäume und eine Buchenhecke, die zum Beispiel den neuen Parkplatz an der Apotheke von der Grünfläche abschirmen wird, angepflanzt. Anhand bereits eingesetzter Blechkanten ist auch bereits zu erkennen, wo an der Schlossachse die Staudenbeete entstehen werden. Die Staudenbeete werden eine Bepflanzung bekommen, die jahreszeitlich wechselt.

Neue Veranstaltungstechnik unterirdisch verlegt

Bereits »unterirdisch« verbaut wurde neue Veranstaltungstechnik (Leitungen für Strom, Wasser und Abwasser), die zum Beispiel beim Nikolausmarkt genutzt werden können.

Den Umbau des Schlossgartens samt Bücherei und Kulturscheune planen das Bauamt der Gemeinde und der Kirchenvorstand zusammen mit Architekt Hubert Wewer Hand in Hand. Zuvor waren bereits das Jagdschloss , in dem die Geistlichen wohnen, und das frühere Küsterhaus (heute Tourist Info und Pfarrbüro) saniert worden.

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