Gemeinde Hövelhof soll über Teilstandort nachdenken Gesamtschule: FDP beantragt Prüfung

Hövelhof (WV/mobl). Die Hövelhofer FDP möchte die Gemeindeverwaltung beauftragen, zu prüfen, inwieweit Hövelhof einen Teilstandort einer bestehenden Gesamtschule mit einem Schulträger aus einer benachbarten Gemeinde errichten könnte.

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Symbolbild Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Einen entsprechenden Antrag hat FDP-Fraktionsvorsitzender André Klocksin jetzt für die Ratssitzung kommende Woche Donnerstag, 3. Mai, eingereicht. Klocksin begründet seinen Antrag damit, dass die Anmeldezahlen an der örtlichen Hauptschule und Realschule zurückgingen und sich an den Schulen der Sennegemeinde immer mehr Schüler aus anderen Kommunen anmeldeten, während die Zahl der Hövelhofer Kinder, die sich außerhalb der Sennegemeinde unterrichten lassen, stetig steige. Er sagt, sein Antrag sei als erster Prüfauftrag für die Gemeindeverwaltung zu verstehen.

Die Bezirksregierung hatte gesagt , die Bildung eines solchen Teilstandortes sei grundsätzlich möglich, und zwar auch über Kreisgrenzen hinweg – also nicht nur in Zusammenarbeit mit der Stadt Delbrück, sondern auch mit Verl oder Schloß Holte-Stukenbrock. Die FDP will nun prüfen lassen, ob eine solche Zusammenarbeit umsetzbar ist. Der Teilstandort in Hövelhof müsste dann mindestens dreizügig sein – bedeutet: Es müssten sich jedes Jahr mindestens 75 Hövelhofer Kinder dort anmelden.

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