2018 findet das Fest möglicherweise einmalig an einem Ausweichstandort statt
Hövelhofer eröffnen ihren Nikolausmarkt

Hövelhof (WB/mobl). Nikolaustag war zwar bereits am Mittwoch – der heilige Mann hatte den Hövelhofern aber auch am Freitag noch einen Sack voller Geschenke mitgebracht: Zur Eröffnung des Nikolausmarktes wurden am Abend die ersten fünf Spender bekannt gegeben, die jeweils 5000 Euro für die 105.000 Euro teure Heidschnucken-Bronzeskulptur beisteuern.

Freitag, 08.12.2017, 19:21 Uhr aktualisiert: 08.12.2017, 19:24 Uhr
Johanna und Lena Kipshagen sowie Lisa Poll mit ihrem Mann Christopher und die kleine Karla feiern die Eröffnung des Nikolausmarktes, der zum fünften Mal rund um das Fürstbischöfliche Jagdschloss stattfindet. Foto: Jörn Hannemann

Der Sennekult Hövelhof, der Verkehrsverein, Westfalen Weser Energie, die Stiftung der Sparkasse Paderborn-Detmold für den Kreis Paderborn sowie eine Hövelhofer Familie, die namentlich noch nicht genannt werden möchte, zeigten sich spendierfreudig: Sie alle unterstützen die Idee, auf dem Henkenplatz an der Hauptkreuzung eine Schafherde samt Schäfer aus Bronze aufzustellen, die der irische Künstler Alan Ryan Hall erschaffen soll. Als Dankeschön erhielten alle Spender einen Miniatur-Hirten. 50.000 Euro müssen für die Schnuckenskulptur durch Sponsoren aufgebracht werden, die Hälfte dieser Summe ist jetzt bereits nach wenigen Wochen zugesagt worden. Weitere 50.000 Euro werden über den Verfügungsfonds der Gemeinde finanziert.

Zur Eröffnung des Marktes rief Bürgermeister Michael Berens dazu auf, bei allen Diskussionen um Globalisierung und Digitalisierung sich wieder auf die »Hövelhoferisierung« zu besinnen: »Wir möchten die Heimat spüren, den Hövelhofer Weg gehen, und wo ginge das besser als hier vor unserem Fürstbischöflichen Jagdschloss?«

Gemeinsam mit der Sängerin Lorelei stimmten die Besucher anschließend bekannte Weihnachtslieder an – wer nicht ganz textsicher war, dem wurde mit Liedzetteln auf die Sprünge geholfen.

Verkehrsvereinsvorsitzender Hubert Böddeker blickte schon mal in die Zukunft: 2018 wird der Nikolausmarkt wegen der Umgestaltung des Schlossgartens vermutlich nicht am Jagdschloss stattfinden können. »Wir hoffen, im ersten Quartal 2018 einen einmaligen Alternativstandort vorstellen zu können, wo wir dann im kommenden Jahr einmalig feiern wollen, ehe wir 2019 in unsere dann noch hübschere gute Stube am Schloss zurückkehren«, sagte Böddeker.

Der Nikolausmarkt mit seinen rund 30 Buden ist am Samstag von 15 Uhr an und am Sonntag von 11 Uhr an geöffnet. Neu sind in diesem Jahr die Elch-Bar neben dem Marstall und die Eisstock-Schießbahn vor dem Jagdschloss.

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