Hövelhofer Delegation besucht Fachtagung in Berlin Neue Ideen für den Europaradweg R1

Hövelhof/Berlin (WB/mobl). Dass in Hövelhof der Emsradweg startet, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Die Sennegemeinde liegt aber auch am Europaradweg R1 und möchte helfen, diesen besser zu vermarkten. Eine Delegation aus dem Paderborner Land, darunter Hövelhofs Bürgermeister Michael Berens und Tourismuschef Thomas Westhof, nahm an einer Fachtagung in der NRW-Landesvertretung in Berlin teil.

Die Delegation aus dem Paderborner Land (von links): Hövelhofs Bürgermeister Michael Berens, Dominik Bürger (Touristikzentrale Paderborner Land), Sabrina Kittler (Fachhochschule Südwestfalen), Carsten Linnemann, Helena Kottowski und Thomas Westhof (Hövelhof).
Die Delegation aus dem Paderborner Land (von links): Hövelhofs Bürgermeister Michael Berens, Dominik Bürger (Touristikzentrale Paderborner Land), Sabrina Kittler (Fachhochschule Südwestfalen), Carsten Linnemann, Helena Kottowski und Thomas Westhof (Hövelhof).

Nahezu 1000 Kilometer durch ganz Deutschland führt der Europaradweg R1 und verbindet nicht nur fünf Bundesländer, sondern auch erlebnishungrige Fahrradtouristen aus ganz Europa. Über die Zukunft dieses Weges und seine Vermarktung in Deutschland haben sich jetzt unter anderem Vertreter der anliegenden Kommunen auf einer Fachtagung in der NRW-Landesvertretung in Berlin Gedanken gemacht.

»Wenn wir den Europaradweg R1 als lohnendes Ziel für Touristen erhalten wollen, müssen wir ihn konsequenter vermarkten und dabei dieselbe Sprache sprechen, zum Beispiel durch eine gemeinsame Koordinierungsstelle«, mahnte Michael Kösters, Generalbevollmächtigter und Tourismus-Experte des Münsterland e.V. »Deswegen ist es wichtig, dass bei dieser Tagung alle an einem Tisch sitzen, wir gemeinsam Ideen entwickeln und unsere Zusammenarbeit stärken.«

Der Münsterland e.V. ist Sitz der Geschäftsstelle Europaradweg R1 in NRW und hat die Fachtagung mit Unterstützung der Sennegemeinde Hövelhof federführend organisiert. Unter anderem haben die Hövelhofer Promotion-Touren auch wesentlich dazu beigetragen, dass die westfälischen Anliegerkommunen ihre Ansätze erhöht hatten.

Die Tagung präsentierte den Teilnehmern eine Potenzialanalyse der Fachhochschule Südwestfalen, die verschiedene Vermarktungsmöglichkeiten aufzeigt. Die Teilnehmer diskutierten diese unter dem Motto »Zukunftswerkstatt« und sprachen über die Stärken und Schwächen des R1, Finanzierungsmöglichkeiten und eine thematische Fokussierung.

»Wir haben alle ein gemeinsames Interesse und müssen nun sehen, ob unsere entwickelten Ideen tragfähig sind«, fasste Michael Kösters am Ende der Tagung die Ergebnisse und Erwartungen zusammen. Als mittelfristiges Ziel will man nun versuchen, pro Bundesland einen finanziellen Beitrag von jeweils 20 000 Euro zu akquirieren, um damit möglichst eine koordinierende Projektstelle zur besseren Fortentwicklung des Europaradweges einrichten zu können.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag, 23. November, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Delbrück/Hövelhof.

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