Beim »Diner en blanc« in Hövelhof bleibt nur der Himmel grau Ganz in Weiß

Hövelhof (WB/mobl). Die 150 Gäste hatten sich an den Einladungstext gehalten beim »Diner en blanc« in Hövelhof: Sie kamen ganz in Weiß.

Petra Leschner-Witt, Bertold Filthaut, Claudia Röring, Andrea Spieker, Cornelia Lauströer, Annika Michelis, Reinhard Sandbothe, Ingrid Carius-Mantke und Christof Liemke (von links) organisierten das »Diner en blanc« auf dem Hövelhofer Kirchplatz.
Petra Leschner-Witt, Bertold Filthaut, Claudia Röring, Andrea Spieker, Cornelia Lauströer, Annika Michelis, Reinhard Sandbothe, Ingrid Carius-Mantke und Christof Liemke (von links) organisierten das »Diner en blanc« auf dem Hövelhofer Kirchplatz. Foto: Meike Oblau

Körbeweise schleppten die Besucher Käsespieße, Hähnchenkeulen, Salate, Pasteten und andere Leckereien an, denn das war der Deal: Die Organisatoren stellten Sitzgelegenheiten, einen Getränkestand, Musik, Geschirr und Besteck zur Verfügung – für das Essen sorgten die Besucher wie bei einem Picknick selbst. Die Veranstalter hatten sich größte Mühe gegeben, den Kirchplatz gemütlich herzurichten ­– unter Sonnenschirmen und Pavillons saßen die Gäste an festlich geschmückten und sogar mit Blumen dekorierten Tischen. Vor dem heftigen Regen kurz vor der Veranstaltung waren die Tische wohlweislich mit Plastikplanen geschützt gewesen.

Gemeindereferent Bertold Filthaut erinnerte daran, dass das »Diner en blanc« seine Ursprünge Ende der 1980er Jahre in Frankreich hat. »Es war damals an drei Bedingungen geknüpft: Die Gäste bringen alles selbst mit, die Veranstaltung findet an einem historischen Ort statt und wird nicht bei der Polizei angemeldet.« Die Kirche stellte unter dem Motto »Glockenturm statt Eiffelturm« die »historische« Kulisse und Simon Stollmeier aus Espeln sorgte am E-Piano für musikalische Untermalung. Der ein oder andere kuschelte sich später zwar dann doch in eine dunkle Fleecejacke oder unter eine bunte Decke – aber man war sich einig: Man sollte das »Diner en blanc« dringend 2018 wiederholen.

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