Hövelhofer fährt Frau und ihre Enkeltochter um - Zehnjährige lebensgefährlich verletzt 66-Jährige stirbt bei Unfall

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/bs/dpa). Eine 66-jährige Radfahrerin aus Hövelhof ist in Schloß Holte-Stukenbrock von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Ihre zehnjährige Enkeltochter überlebte mit lebensgefährlichen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte.

Das Unfallauto wird abgeschleppt. Mehrere 100 Meter hinter der Unfallstelle fuhr es an einen Baum.
Das Unfallauto wird abgeschleppt. Mehrere 100 Meter hinter der Unfallstelle fuhr es an einen Baum. Foto: Bernd Steinbacher

Ein 56-jähriger Hövelhofer fuhr mit seinem Ford Pickup gegen 16.50 Uhr auf dem Lippstädter Weg in Richtung Alte Poststraße. Auf der Brücke über die A33 standen die beiden Radfahrerinnen, die von dem Pickup erfasst wurden.

Der Fahrer des Geländewagens wollte flüchten und krachte mit seinem Auto gegen einen Baum. Sanitäter versorgten den Mann, der vermutlich Alkohol getrunken hatte, und brachten ihn in eine Klinik. Der Mann war mit seinem Wagen auf die Gegenspur geraten. Er riss das Lenkrad herum und fuhr mit seinem Geländewagen die beiden Radlerinnen um, die grade am Straßenrand gehalten hatten.

Durch den Zusammenstoß des Autos mit den Fahrrädern flog eines der Fahrräder bis auf die Autobahn, das andere blieb auf der Autobahnbrücke liegen. Die Polizei stellte es auf dem Randstreifen in Fahrtrichtung Paderborn sicher.

Die lebensgefährlich verletzte Frau wurde mit dem Hubschrauber nach Bielefeld geflogen.

Die Polizei am Unfallort: Ein Fahrrad liegt auf der Autobahnbrücke. Foto: Bernd Steinbacher

Kommentare

@WB-Leser

ich stimme Ihnen zum Teil zu, aber ich finde es wirklich Schlimm, dass die Strafen für Fahrten unter Alkohol und Drogen im Grunde genommen so milde sind. Und man sollte die Steuern auf Alkohol und Tabak deutlich erhöhen, Tabak, denn wenn ich sehe wie viele Kinder den Rauch einatmen müssen, den ihre Eltern/Großeltern oder Tischnachbarn auf dem Außenbereich von Gaststätten/Restaurants/Eisdielen/Eingängen von Supermärkten einatmen müssen, geschweige denn in den Autos.

Nicht übertreiben

@Michael Schönow

Der hier dargestellte Fall ist zwar tragisch, aber es gibt nicht sehr viele solcher Extremfälle. Man sollte sich nicht durch Gefühlswallung dazu verleiten lassen einen drakonischen und totalitären Staat zu fordern. Es gibt eben keine hundertprozentige Sicherheit, aber die Zahlen verbessern sich, Zitat: "Während 1975 noch 3.641 Menschen bei Alkoholunfällen im Straßenverkehr zu Tode kamen, waren es 2014 260 Personen."

Andererseits gibt es aber zehntausende Tote jedes Jahr durch Alkoholkonsum. Ich bin schon lange für höhere Steuern auf Alkohol, aber da gibt es Lobbys die das ganz anders sehen.

wann

werden endlich die Strafen für Fahrten unter Alkohol und Drogen drastisch erhöht? Man sollte solchen Personen mindestens 5 Jahre den Lappen wegnehmen und einen 5 stelligen Betrag an Geldstrafe, bei Unfällen mit Verletzten und Toten lebenslang den Lappen weg und eine Geldstrafe von mindestens 50.000 €. Und diese/s Geld/er bekommen nicht Behörden sondern sollen in einen Fonds, damit die Verletzten lebenslang geholfen werden kann und die Hinterbliebenen betreut werden können, denn Versicherungen weigern sich ja solche Kosten zu übernehmen.

3 Kommentare

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