Seltene Pferderasse fühlt sich auf 24 Hektar im Sommer richtig wohl Ein Herz für Senner Pferde

Hövelhof/Schloß Holte-Stukenbrock (WB/mobl). In Süddeutschland gibt’s für Kühe den Almauftrieb – im Naturschutzgebiet Moosheide den Auftrieb der Senner Pferde. Die seltene Rasse grast in den Sommermonaten auf einer 24 Hektar großen Fläche im Grenzgebiet zwischen Hövelhof und Schloß Holte-Stukenbrock.

Josefine Kienitz aus Bad Wünnenberg absolviert ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr in der Biologischen Station und kümmert sich um die Senner Pferde.
Josefine Kienitz aus Bad Wünnenberg absolviert ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr in der Biologischen Station und kümmert sich um die Senner Pferde. Foto: Jörn Hannemann

Mehrmals in der Woche sehen Mitarbeiter der Biologischen Station Kreis Paderborn-Senne dort nach dem Rechten. Derzeit hat diese Aufgabe Josefine Kienitz aus Bad Wünnenberg übernommen, die in der Biologischen Station ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert. Die 19-Jährige ist auf einem Bauernhof aufgewachsen und möchte nach dem Ökologischen Jahr Landwirtschaft studieren.

Die Senner Pferde als Rasse hat sie erst im Rahmen ihres Arbeitseinsatzes in der Biologischen Station kennengelernt. Kein Wunder: Es gibt weltweit nur etwa 40 Senner Pferde, neun davon leben in der Moosheide.

Im kommenden Jahr soll es, wenn alles klappt, auch wieder Nachwuchs geben, um die seltene Rasse zu erhalten. Deswegen sind derzeit auch zwei Stuten nicht mit in die Moosheide gekommen. Sie sollen darauf vorbereitet werden, Nachwuchs zu bekommen.

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