Delbrücker Veranstaltungszentrum profitiert vom Förderprogramm „Neustart Kultur“ der Bundesregierung
Stadthalle bekommt 51.000 Euro

Delbrück -

Die Stadthalle Delbrück bekommt Fördermittel in Höhe von 51.000 Euro aus dem Programm “Neustart Kultur – Theater in Bewegung“. Das Förderprogramm hat das Ziel, die Wiederaufnahme des Kulturprogramms in Theatern, Stadthallen und sonstigen Kultureinrichtungen zu fördern, damit nach der Öffnung weiterhin ein vielfältiges Kulturangebot für die Gäste und Besucher angeboten werden kann.

Donnerstag, 04.03.2021, 00:56 Uhr aktualisiert: 04.03.2021, 13:02 Uhr
Stadthallen-Geschäftsführerin Anja Bauer hofft auf einen baldigen Neustart des Kulturbetriebs an der Boker Straße. Foto: Stadthalle

„Theater in Bewegung“ ist Teil des mit einer Milliarde Euro ausgestatteten Zukunftspakets “Neustart Kultur“ der Bundesregierung speziell für Gastspiel- und Tournee-Theater und umfasst bis zu 20 Millionen Euro Fördergelder. Gastspieltheater können daraus jeweils bis zu 200.000 Euro zur Wiederaufnahme ihres Tourneebetriebs unter den coronabedingten Einschränkungen erhalten. Erarbeitet wurde das Programm „Theater in Bewegung“ in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (Inthega).

Die Stadthalle hat im Herbst einen Förderantrag gestellt und im Januar einen positiven Zuwendungsbescheid über 51.000 Euro erhalten. Dieser Betrag umfasst 50 Prozent der Gastspielkosten für die geplanten Programmpunkte bis Sommer 2021. Nachdem im Herbst die Kultureinrichtungen wieder schließen mussten, wurde der Zeitraum für die Veranstaltungen, die gefördert werden, bis Ende 2021 verlängert.

„Das Förderprogramm stellt eine große finanzielle Unterstützung für die Wiederaufnahme des Pro-gramms dar“, erklärt Geschäftsführerin Anja Bauer. Es sei zu erwarten, dass noch länger mit coronabedingten Einschränkungen zu rechnen sei und auch die Kapazität der Stadthalle in den kommenden Monaten nicht vollständig ausgeschöpft werden könne. Zum anderen müssten die Gäste und Besucher Vertrauen in die Hygiene-Maßnahmen gewinnen und wieder Interesse an Veranstaltungen entwickeln. Die Wiederaufnahme des Kulturbetriebs sei der erste Schritt, viele weitere müssen daraufhin noch folgen, bis wieder ein gewisses Maß an kultureller Normalität erlebbar werde.

Die kommenden Veranstaltungen in der Stadthalle werden weitestgehend gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Ausnahmen bilden Termine externen Veranstalter.

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