Stadtsparkasse Delbrück stellt Jahresbilanz und neue Filiale in Westenholz vor
Gesundes Wachstum trotz Pandemie

Delbrück/Westenholz -

Die Stadtsparkasse Delbrück hat ihre Bilanz des Geschäftsjahres 2020 vorgestellt. Die Bilanzsumme stieg um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf nunmehr mehr als 400 Millionen Euro. In Westenholz hat das Kreditinstitut zudem neue Räumlichkeiten bezogen.

Mittwoch, 03.02.2021, 05:05 Uhr aktualisiert: 03.02.2021, 05:10 Uhr
Vorstand Olaf Kiefer, Verwaltungsratsvorsitzende Heike Kettelgerdes und Vorstand Gereon Potthast (v.l.) vor der neuen Filiale. Foto: Meike Oblau

„Wir wachsen konstant.“ So beschreiben die beiden Vorstände der Stadtsparkasse Delbrück, Olaf Kiefer und Gereon Potthast, die vergangenen Monate. In der in dieser Woche neu eröffneten Filiale im Ortskern von Westenholz stellten sie zusammen mit der neuen Verwaltungsratsvorsitzenden Heike Kettelgerdes nicht nur die neuen Räumlichkeiten, sondern auch die Geschäftsbilanz des abgelaufenen Jahres vor.

„Gesundes Wachstum“ ist das Schlagwort, unter das die beiden Bankvorstände die Jahresbilanz 2020 stellten. Die Stadtsparkasse Delbrück kann nach eigenen Angaben eine Bilanzsumme von über 400 Millionen Euro vorweisen. Das entspricht einem Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Kundeneinlagen wuchsen im vergangenen Jahr um 10,9 Prozent auf insgesamt 310 Millionen Euro. Ein Wachstum vermeldet die Sparkasse auch im Kreditbereich: Die Kredite erhöhten sich im Jahr 2020 um 5,3 Prozent auf 295 Millionen Euro.

„Vor dem Hintergrund der Entwicklung der Corona-Pandemie in den vergangenen Monaten können wir durchaus zufrieden sein“, sagt Vorstand Gereon Potthast. „Als Kreditinstitut sind wir vor allem als verlässlicher Partner der Wirtschaft gefordert. Wir konnten Unternehmen und Selbstständige in dieser schwierigen Phase mit Corona-Krediten in Höhe von mehr als fünf Millionen Euro unterstützen.“ Aber auch für viele Privatkunden hätten die vergangenen Monate eine finanzielle Herausforderung dargestellt, ergänzt Vorstand Olaf Kiefer. Auch für die Sparkasse gelte es derzeit, persönliche Kontakte zu reduzieren: „Bis jetzt gelingt es uns sehr gut, nötige Beratungen und Dienstleistungen über unsere Internet-Filiale und Telefonkontakte aufzufangen.“ Auffallend, so Kiefer, sei in der Corona-Pandemie auch eine Steigerung beim bargeldlosen Bezahlen. Das Börsenjahr bezeichnet die Stadtsparkasse als „anspruchsvoll“, dennoch habe man aber auch im Wertpapiergeschäft ein ordentliches Ergebnis erzielen können.

Die Glasabtrennung in der Filiale ziert eine Ansicht des Westenholzer Kirchturms.

Die Glasabtrennung in der Filiale ziert eine Ansicht des Westenholzer Kirchturms. Foto: Meike Oblau

Seit dem 1. Dezember ist Heike Kettelgerdes neue Verwaltungsratsvorsitzende. Sie hat Hubertus Hüllmann abgelöst. Zusammen mit den Bankvorständen besuchte Kettelgerdes am Dienstagmittag die am Montag neu eröffnete Filiale in Westenholz in unmittelbarer Nachbarschaft zu den früheren Geschäftsräumen. Montags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr ist die Filiale personell besetzt, darüber hinaus finden hier persönlich terminierte Beratungsgespräche statt. In den vergangenen Monaten ist an der Westenholzer Straße 111 ein Wohn- und Geschäftshaus mit einer Nutzfläche von gut 1600 Quadratmetern entstanden. Bauherren sind Ulf Thielemeyer und Johannes Köckerling. In diesem Gebäude hat die Stadtsparkasse Delbrück eine etwa 62 Quadratmeter große Fläche für ihre Westenholzer Filiale angemietet. Neben einem Geldautomaten, an dem man auch Bargeld (in Scheinen) einzahlen kann, findet sich im vorderen Bereich ein Überweisungsterminal neuester Technik, das auch Rechnungen und Überweisungsträger einscannen kann. Im hinteren Bereich steht hinter einer Glasabtrennung ein moderner Beratungsraum zur Verfügung. Die Glaswand zeigt das wohl bekannteste Westenholzer Fotomotiv: den Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Joseph.

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