Blick auf bedeutende Ziele in der Legislaturperiode bis 2025
Konstituierende Ratssitzung in Delbrück – Peitz: „Gemeinsam anpacken!“

Delbrück -

Jetzt kann es losgehen mit der Arbeit: Der neue Rat der Stadt Delbrück hat sich am Donnerstagabend in der Stadthalle konstituiert. Brigitte Michaelis (PID), Alterspräsidentin des Rates, führte Werner Peitz (parteilos) als Bürgermeister ins Amt ein und nahm den Eid ab. Peitz (59) ist bereits seit dem Jahr 2009 Bürgermeister der zweitgrößten Stadt im Hochstift Paderborn.

Samstag, 07.11.2020, 10:26 Uhr aktualisiert: 07.11.2020, 10:40 Uhr
Bürgermeister Werner Peitz und seine drei Stellvertreterinnen: Im Vergleich zur abgelaufenen Ratsperiode hat sich an dieser Konstellation auch in der neuen Ratsperiode nichts geändert. 1. stellvertretende Bürgermeisterin ist Anita Papenheinrich (rechts; CDU), den Posten der 2. stellvertretenden Bürgermeisterin hat Ursula Schormann (2. von links; CDU) inne, 3. stellvertretende Bürgermeisterin ist weiterhin Brigitte Michaelis (hinten; PID). Foto: Foto: Jürgen Spies

Vor Sitzungsbeginn zelebrierten Pfarrer Bernd Haase und Pfarrerin Claudia Hempert-Hartmann in der Stadthalle einen ökumenischen Wortgottesdienst. Pfarrer Semun Demir ließ sich entschuldigen. Pfarrer Haase einleitend: „Das wir hier heute eingeladen sind zum gemeinsamen ökumenischen Gebet, ist nicht selbstverständlich. Danke dafür“, so der katholische Geistliche, der weiter bemerkte: „Wir sind natürlich nicht gekommen, um den Rat irgendwie einzunorden, sondern um Gottes Segen und Beistand zu bitten und dafür, dass der Rat Rückenwind bekommt – für die Aufgaben, für die Menschen, für das Wohl aller in dieser Stadt.“

Pfarrerin Hartmann sagte, es stünden große Herausforderungen bevor, die politischen Zielräume seien eng. „Nur miteinander lässt sich eine Stadt gestalten. Dazu ist es erforderlich, den Menschen zuzuhören und ihnen nahe zu sein.“

Wiederwahl Zeichen der Anerkennung und Zufriedenheit

Alterspräsidentin Brigitte Michaelis (66) wertete die erneute Wiederwahl von Bürgermeister Werner Peitz als Zeichen der Anerkennung und der Zufriedenheit der Wählerinnen und Wähler im Delbrücker Land. Man wisse es zu schätzen, dass der Amtsinhaber mit Fleiß, Herzblut, Geduld, Mumm, Einfühlungsvermögen und Weitsicht seiner Arbeit nachgehe.

Peitz selbst bemerkte nach der Amtseinführung: „Dass ich bei der Kommunalwahl fast 86 Prozent der Stimmen bekommen habe, freut mich riesig und ist Ansporn zugleich. Es ist eine Bestätigung unserer Arbeit, auch dank der guten Zusammenarbeit mit dem Rat. Wir alle wollen, dass Delbrück weiter voran kommt.“ Der Bürgermeister dankte ferner dem gesamten Team der Stadtverwaltung: „Darauf kann man nur stolz sein.“

Bedeutende Projekte der neuen Legislaturperiode vorgestellt

Peitz schaute voraus auf die kommenden fünf Jahre und nannte unter anderem als bedeutende Projekte der jetzt gestarteten Legislaturperiode 2020 – 2025 die Sanierung der Gebäudeteile des Gymnasiums, Neubau einer weiteren Sporthalle am Schul- und Sportzentrum, Neubau des Rathauses, weiterer Ausbau der Digitalisierung und des Mobilfunks, Glasfaserausbau im Außenbereich des ganzen Delbrücker Landes, schrittweise Umsetzung des Brandschutzbedarfsplanes (vorrangig: Delbrück-Mitte und Ostenland), die weitere Schaffung von Bauland, Wirtschaftsförderung und Ansiedlung neuer Firmen; Expansionsmöglichkeiten für bestehende Betriebe, dadurch Sicherung und Ausbau von Arbeitsplätzen, Angebote für alle Generationen, Förderung und Forderung des Ehrenamtes. Peitz: „Die Stadt wird nicht jedem Wunsch nachkommen können. Rat und Verwaltung müssen immer mit Augenmaß handeln und möglichst oft an einem Strang ziehen, möglichst oft in eine Richtung.“ Dass man in politischen Debatten nicht immer einer Meinung sein werde, sei ein Wesenszug der Demokratie. Peitz ermunterte den neuen Rat: „Lassen Sie uns gemeinsam anpacken!“

Im Laufe der weiteren Sitzung wurden unter anderem die Ratsmitglieder verpflichtet (darunter 17 Neulinge) und die Fachausschüsse des Rates gebildet.

Die Verabschiedung der ausgeschiedenen Ratsmitglieder folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

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