Heu und Stroh stehen in Flammen – Ursache und Schadenshöhe noch unklar
Scheune in Delbrück brennt

Delbrück (WB/itz). Die Serie der Großeinsätze für die Delbrücker Feuerwehr hat sich in der Nacht zu Samstag fortgesetzt. Nach der schwierigen Bergung eines Lastwagens aus der Lippe bei Boke , dem tödlichen Brand am Donnerstagmorgen in Ostenland sowie einem Küchenbrand in einer Produktionshalle mussten die Wehrleute nun zu einem Scheunenbrand ausrücken. Zum Glück wurden weder Mensch noch Tier verletzt, hieß es von der Einsatzleitung.

Samstag, 10.10.2020, 01:52 Uhr aktualisiert: 10.10.2020, 02:22 Uhr
In der Nacht zu Samstag rückte die Feuerwehr zu einem Feuer auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aus. 80 Kameraden waren im Einsatz. Foto: Ingo Schmitz

Um 23.48 wurde die Feuerwehr alarmiert. Einsatzort: ein landwirtschaftlicher Betrieb im Delbrücker Jüdendamm. Da die betreffende Scheune nach ersten Meldungen im Vollbrand stehen sollte und sich das Gehöft im Außenbereich befindet, wurde Vollalarm ausgelöst.

Scheune brennt in Delbrück

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Foto: Ingo Schmitz
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Rund 80 Einsatzkräfte rückten aus, um nach Angaben des stellvertretenden Wehrführers zunächst einmal das Hauptgebäude auf dem Gehöft vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Dann konzentrierten sich die Wehrleute auf das Löschen der Flammen.

Heu und Stroh per Radlader aus der Scheune geholt

Da sich das brennende Heu und Stroh in der rund 200 Quadratmeter großen Halle schlecht löschen ließ, wurde es mit Radladern aus der Halle geholt und auf einer angrenzenden Wiese abgelöscht. Die Wasserversorgung wurde über die Tanklöschfahrzeuge sicher gestellt. Außerdem wurde über eine Strecke von 500 Metern eine Leitung verlegt, die von einem Oberflurhydrant gespeist wurde. Nach Angaben der Feuerwehr war dieser erst vor kurzer Zeit eingerichtet worden, um im Brandfall genügend Wasser zu haben.

Wie lange die Löscharbeiten dauern würden, blieb in der Nacht zu Samstag zunächst unklar. Außerdem gibt es bislang keine Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe.

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