Bauhofes untersuchte in den vergangenen Monaten Wirtschaftswege im Delbrücker Land
Wege haben teils größere Schäden

Delbrück (WB/spi). Mitarbeiter des städtischen Bauhofes haben in den vergangenen Monaten Wirtschaftswege im Delbrücker Land auf Schäden untersucht und zum Teil erhebliche Mängel, Absackungen, Risse sowie weggebrochene Seitenbereiche festgestellt.

Mittwoch, 07.10.2020, 06:04 Uhr aktualisiert: 07.10.2020, 14:08 Uhr
Quelle: Google Maps

Nachdem nun eine Besichtigung durch die Mitglieder des Heimatpflege-, Wege- und Gewässerausschusses erfolgte, schloss sich der Ausschuss in seiner jüngsten Sitzung der Empfehlung der Verwaltung an, dass eine ganze Reihe beschädigter Wege entsprechend der Verkehrsbelastung, der Verkehrssicherheit, dem baulichen Zustand und dem Umfang der Schäden eine neue Decke erhalten sollen.

Über das aufgezeigte Ausbauprogramm der Wirtschaftswege im Haushaltsjahr 2021 wird allerdings erst der Rat im Rahmen der Etatberatung beschließen. Sollten sämtliche Decken­erneuerungen umgesetzt werden, müsste die Stadt Delbrück „dafür rund 400.000 Euro zur Verfügung stellen“, erläuterte Fachbereichsleiter Olaf Merschmann. Das mögliche Sanierungsprogramm für 2021 sei jedenfalls „etwa doppelt so umfangreich wie im laufenden Jahr“.

Deckenerneuerungen ganz kurzer Streckenabschnitte sollen zunächst noch verschoben werden. In der vom Ausschuss nun vorgeschlagenen Liste tauchen insbesondere längere Wirtschaftswegeabschnitte auf, die in einem Zug eine neue Decke bekommen könnten. Dazu zählen beispielsweise:

In Delbrück: Sperberweg (1050 laufende Meter), Walde (1500 Meter), Schäferweg (450 Meter); in Lippling: Sudfeld (500 Meter); in Ostenland: Hoffmannsweg (600 Meter); in Nordhagen: Verbindungsweg (650 Meter), in Boke: Im Ort/Untereichen (450), Untereichen (700); in Schöning: Bursweg 550 Meter); in Westenholz: Heipenweg (300). In Anreppen und Boke (Am Römerlager/Ringboke) will die Stadt Delbrück auf 2000 Metern erstmalig ein kostengünstiges Dünnschichtverfahren ausprobieren.

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