Info am Sonntag vor dem Sport- und Kulturzentrum in Ostenland
Dorfwerkstatt stellt Platzpläne vor

DelbrückOstenland (WB/spi). Geschafft: Durch finanzielle Unterstützung der Stadt Delbrück und dank der Bewilligung erheblicher Zuschüsse aus dem europäischen Förderprogramm zur Entwicklung des ländlichen Raumes ist jetzt die Finanzierung der Neu- und Umgestaltung des Dorfplatzes in Ostenland gesichert.

Donnerstag, 06.08.2020, 23:00 Uhr aktualisiert: 06.08.2020, 23:40 Uhr
So wie in dieser Zeichnung skizzenhaft zu sehen, stellt sich Landschaftsarchitektin Doris Fecke den künftigen Dorfplatz in Ostenland vor. Neben klarer Gliederung legte sie in enger Absprache mit der Dorfwerkstatt großen Wert auf die Möglichkeit, den Platz nach der Neu- und Umgestaltung multifunktional nutzen zu können. Foto: Doris Fecke (Landschaftsarchitektur Bauer + Fecke); Kathrin Fischer

Regierungspräsidentin Judith Pirscher hatte unlängst den Förderbescheid über 250.000 Euro direkt vor Ort überreicht (das WV berichtete). Den Bescheid nahm symbolisch und stellvertretend für die Dorfgemeinschaft Johannes Wiesing entgegen.

Mit Gründung der Ideenschmiede „Dorfwerkstatt“ hatten die Ostenländer vor sieben Jahren die ersten Ideen für die Umgestaltung des zuletzt in den 80er Jahren gestalteten Platzes gesammelt und dabei die örtlichen Vereine mit „ins Boot geholt“.

„Aufgrund der Corona-Situation können wir aktuell leider keine klassische Bürgerversammlung machen. Wir möchten aber natürlich dennoch der Ostenländer Dorfgemeinschaft so gut es geht die Planung auf neuestem Stand vorstellen“, berichtet Markus Sandbothe vom Dorfwerkstatt-Team in einem Gespräch mit dieser Zeitung. Die anstelle einer Bürgerversammlung angesetzte Informationsveranstaltung findet am Sonntag, 9. August, im Zeitraum von 11 bis 16 Uhr auf dem Platz vor dem Sport- & Kulturzentrum statt.

41.000 Euro Eigenanteil

Bei einem Kostenvolumen von 441.000 Euro verbleibt abzüglich der hohen Fördersumme (250.000 Euro) ein Eigenanteil von 191.000 Euro. Davon übernimmt die Stadt Delbrück 150.000 Euro, der Eigenanteil der Dorfgemeinschaft Ostenland beträgt 41.000 Euro.

„Neben der gern gesehenen finanziellen Unterstützung, etwa durch Spenden, würden wir uns natürlich auch freuen über tatkräftige Hilfe, wenn es mit dem Bau losgeht“, blicken Wiesing und Sandbothe einige Monate voraus. In Eigenleistung anpacken kann die Helferschar beim Rückbau der vorhandenen Fläche sowie nach Fertigstellung der Maßnahme auch bei der Gestaltung des unteren Parkplatzes.

Das Areal an der Straße Auf dem Haupte, zuletzt in den 80er Jahren gestaltet, soll 2021 umgebaut werden.

Das Areal an der Straße Auf dem Haupte, zuletzt in den 80er Jahren gestaltet, soll 2021 umgebaut werden. Foto: Jürgen Spies

Dass der Platz in seinem jetzigen Zustand lediglich als trister und dazu noch nicht einmal gut nutzbarer Parkplatz dient, monieren die Ostenländer schon seit geraumer Zeit. Mit Gewährung der Fördersummen steht der Umsetzung des Projektes Dorfplatz nun nichts mehr im Wege.

Aus Parkplatz soll Gemeinschaftsfläche werden

Die Pläne dazu erarbeitete Landschaftsarchitektin Doris Fecke aus Salzkotten-Upsprunge. Sie hatte „Eine schöne Aufgabe“, nannte Doris Fecke das Ziel, aus dem heute eher öden zweigeteilten Parkplatz eine Gemeinschaftsfläche zu formen – einen Platz, auf dem Dorffeste gefeiert werden können, auf dem Versammlungen und Aktionen stattfinden, auf dem die Aufenthaltsqualität für Senioren, Familien, Kinder und Radtouristen als angenehm empfunden wird.

Ferner ist daran gedacht, den Platz barrierefrei/barrierearm anzulegen, dies auch in Bezug auf das angrenzende Pflegeheim »Haus Joseph«. Außerdem soll der Dorfplatz eine Anbindung an das Radwegenetz bekommen.

„Das alles und mehr möchten wir den Ostenländern am Sonntag noch näher erläutern“, hoffen Wiesing, Sandbothe und andere aus dem Dorfwerkstatt-Team auf viele Gespräche.

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