Neue Regierungspräsidentin Judith Pirscher besucht erstmalig die Stadt Delbrück
Nicht mit leeren Händen gekommen

Delbrück (WB). Zu ihrem Antrittsbesuch in der Stadt Delbrück hat Bürgermeister Werner Peitz jetzt die neue Detmolder Regierungspräsidentin Judith Pirscher empfangen. Pirscher trat im Dezember 2019 die Nachfolge von Marianne Thomann-Stahl an.

Donnerstag, 06.08.2020, 06:06 Uhr aktualisiert: 06.08.2020, 07:36 Uhr
Bürgermeister Werner Peitz hat Regierungspräsidentin Judith Pirscher im Delbrücker Rathaus empfangen, wo sich die 52-Jährige ins Goldene Buch der Stadt eintrug.

Im Mittelpunkt des Treffens stand insbesondere der persönliche Austausch zu aktuellen Themen, wie beispielsweise das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept in der Städtebauförderung für Delbrück, die weitere Stadtentwicklung in Bezug auf den Landesentwicklungs- und Regionalplan sowie insbesondere Themen zum Bildungsstandort Delbrück.

Nach dem Gespräch und der Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Delbrück hatte Judith Pirscher noch eine ganz besondere Überraschung mit dabei – einen Förderbescheid aus dem Förderprogramm DigitalPakt Schule: Insgesamt 173.325 Euro erhält die Stadt Delbrück durch drei Anträge aus dem DigitalPakt, die mit im Juni von der zuständigen Bezirksregierung Detmold genehmigt wurden.

Insbesondere Schulen profitieren von finanzieller Unterstützung

Mit der höchsten Förderzuwendung von 152.189 Euro im Rahmen der Antragsstellungen solllen die Erweiterung und der Umbau der strukturierten Verkabelungen der Delbrücker Schulen finanziert werden. Diese ist zur Installation von Access Points, Beamern und Audiosystemen erforderlich.

Zuvor fand eine Begehung der einzelnen Schulstandorte mit einem Fachunternehmen statt, das die vorhandene Infrastruktur unter zukunftsweisenden Gesichtspunkten beurteilte und ein Leistungsverzeichnis erstellte. Die Gesamtkosten für die Projektdurchführung an allen Delbrücker Schulen mit Ausnahme des Gymnasiums, das in den nächsten Jahren bekanntlich kernsaniert wird, belaufen sich auf 170.000 Euro. Nach erfolgreicher Umsetzung soll die technische Ausrüstung für eine moderne Unterrichtsgestaltung beantragt werden.

6.632 Euro wurden für die Anschaffung von 19 AirServern am Gymnasium bewilligt. Diese Geräte ermöglichen die inhaltliche Übertragung von mobilen Endgeräten auf größere Bildschirme, wie etwa Beamer.

Ferner profitiert das Gymnasium von einer Förderung in Höhe von 14.503 Euro für die Anschaffung von 12 mobilen Endgeräte vom Typ Surface Pro für die Lehrerschaft. Die leistungsstarken Laptops verbleiben in der Schule und dienen als Zubehör für die Anzeigegeräte. „In Kombination mit den Air Servern ist das Gymnasium Delbrück hervorragend ausgestattet. Einem digitalen Unterricht steht somit nichts mehr im Wege“, freut sich Manuel Tegethoff, Fachbereichsleiter Bildung / Sport / Kultur.

Ausbau der IT-Infrastruktur

Mit den Fördermitteln aus dem Digitalpakt Schule können Investitionen in die IT-Infrastruktur einer Schule ermöglicht werden. Die Zuwendung erfolgt in Form einer Projektförderung in Höhe von bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Der Eigenanteil der Schulträger beträgt 10 Prozent.

Außerdem liegt der Stadt Delbrück bereits die Bewilligung der Bezirksregierung Detmold zur Förderung des Heimatpreises über 5.000 Euro vor. Mit dem Heimatpreis soll herausragendes, lokales, ehrenamtliches Engagement gewürdigt werden. Vorschläge können noch bis zum 31. Juli bei der Stadtverwaltung eingereicht werden.

Regierungspräsidentin Pirscher hatte anlässlich ihres Antrittsbesuches in der zweitgrößten Stadt des Hochstifts Paderborn den Fördergeldbescheid aus dem europäischen Förderprogramm zur Entwicklung des ländlichen Raumes übergeben: Insgesamt 250.000 Euro fließen aus diesem Fördertopf in die Erneuerung des Dorfplatzes in Ostenland (das WB berichtete).

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7522379?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198401%2F2851065%2F
Skigebiete im Sauerland stellen Weichen
Skifahrer sitzen auf einem Sessellift im Skigebiet Winterberg. Foto: dpa
Nachrichten-Ticker