375 Besucher feiern den Tourneeabschluss der Sängerin in der Delbrücker Stadthalle Mit Sotiria auf Reisen

Delbrück (WB/al). „Kommt ihr mit auf meine Reise? Herzlich willkommen in meiner Welt“, begrüßte die Berlinerin Sotiria rund 375 Fans in der Delbrücker Stadthalle. Das Konzert bildete den Abschluss ihrer „Hallo Leben“-Tour. „Heute ist ein besonderer Tag und wir feiern hier den Tourabschluss. Es passieren bestimmt komische Dinge, heute, hier“, sprühte Sotiria vor Begeisterung. Zum ersten Mal seit zehn Jahren absolvierte Sotiria wieder als Solistin eine Tournee. Zuvor war sie mit der Rock-Pop-Formation Eisblume in ganz Europa unterwegs.

Sotiria überzeugte am Freitag bei ihrem Auftritt in der Delbrücker Stadthalle mit charismatischer Stimme und viel Ausstrahlung auf der Bühne.
Sotiria überzeugte am Freitag bei ihrem Auftritt in der Delbrücker Stadthalle mit charismatischer Stimme und viel Ausstrahlung auf der Bühne. Foto: Axel Langer

Musikalisch war schnell klar, dass der Graf als Kopf der Band „Unheilig“ die Berlinerin deutlich beeinflusst hat. Rockige Schlagzeugrhythmen, glasklare Soli am E-Piano und dazu eine tolle, charismatische Stimme von Sotiria, die sowohl bei den von ihrer Band begleiteten rockigeren Schlagerstücken als auch bei eher balladesken Stücke, die ausschließlich vom E-Piano begleitet wurden, absolut überzeugte. „Der Graf hat mir Mut gemacht, meine persönliche Geschichte in meinen Liedern zu verarbeiten“, berichtete die Sängerin. Aus dem Gedankenaustausch wurde schnell eine Zusammenarbeit, der Graf hat ein Album zusammen mit Sotiria geschrieben und produziert.

„Was steht denn für Delbrück? Ich bin das erste Mal hier“, wollte sie den auch von ihrem Publikum wissen. „Ach der schiefe Kirchturm, ja den habe ich gesehen. Der Kirchplatz ist echt süß mit seinen Fachwerkhäusern. Das hat mir sehr gut gefallen“, war Sotiria zwischen Generalprobe und Konzert ein wenig durch Delbrück geschlendert.

Auch ihre Vorhersage, dass beim letzten Tourtermin immer komische Dinge passieren, bewahrheitete sich: Während des Konzerts, mussten Techniker noch ein wenig am Bühnenbild schrauben. Professionell band sie die minimale Reparaturpause in ihr Programm mit ein und stellte kurzerhand ihr Team „hinter den Kulissen“ vor.

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