Vorbereitungen zur Serienfertigung des Karo werden uneingeschränkt fortgeführt
Artega kämpft gegen Verbot seines Karo

Delbrück (WB). Die Delbrücker Autoschmiede Artega will im Streit um das Elektro-Mikroauto Karo nicht klein beigeben. Das erklärte Artega-Chef Klaus Dieter Frers am Mittwoch. Die von der Schweizer Familie Ouboter – Erfinder des als Karo-Vorbilds geltenden Microlino – beim Landgericht München erwirkte Einstweilige Verfügung gegen die Vermarktung des bei der IAA gezeigten Artega Karo werde er mit allen juristischen Mitteln bekämpfen. Die vorläufige Entscheidung des Gerichts sei »nicht nachzuvollziehen«, erklärt Frers.

Donnerstag, 03.10.2019, 04:00 Uhr aktualisiert: 03.10.2019, 15:26 Uhr
Artega hat seinen Karo im September auf der Automesse IAA vorgestellt. Foto: Ingo Schmitz

Die Vorbereitungen zur Serienfertigung des Karo würden uneingeschränkt fortgeführt. Der Karo orientiere sich optisch schon nach einer ersten Überarbeitung deutlich stärker an der BMW Isetta aus den 1950er Jahren als Vorbild denn am Microlino. Den Fertigungsauftrag hatte Artega mit dem Kauf des italienischen Autobauers TMI übernommen. Frers beklagt nun eine »Rufmordkampagne« durch die Familie Ouboter, die eine mögliche zeitnahe Einigung gefährde. »Noch ist die Tür für eine Einigung allerdings offen.«

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