Zwischen Schöning und Westenholz wird ein 300 Meter langer Weg gebaut Radeln an der B 64 wird sicherer

Delbrück (WB/mobl). Zwischen Schöning und Westenholz soll noch in diesem Jahr eine Lücke im Radwegenetz geschlossen werden. Wer zwischen den beiden Ortsteilen mit dem Rad unterwegs ist, ist bisher gezwungen, zwischen der Schöninger Straße und der Grubebachstraße etwa 300 Meter direkt an beziehungsweise auf der B 64 zu fahren.

Von der Einmündung Schöninger Straße aus soll künftig ein kurzer Radweg nach rechts bis zur schräg gegenüberliegenden Einmündung Grubebachstraße führen. Diese Pläne haben (von links) Wolfgang Böltner, Landrat Manfred Müller, Stefan Knapp, Landtagsabgeordneter Bernhard Hoppe-Biermeyer, Markus Brökelmann und Bernhard Wissing vorgestellt.
Von der Einmündung Schöninger Straße aus soll künftig ein kurzer Radweg nach rechts bis zur schräg gegenüberliegenden Einmündung Grubebachstraße führen. Diese Pläne haben (von links) Wolfgang Böltner, Landrat Manfred Müller, Stefan Knapp, Landtagsabgeordneter Bernhard Hoppe-Biermeyer, Markus Brökelmann und Bernhard Wissing vorgestellt. Foto: Meike Oblau

Die Schöninger und die Grubebachstraße bilden zwar die Kreisstraße 61, aber keine echte Kreuzung. Zwischen beiden Einmündungen besteht ein 300 Meter langer Versatz.

»Der Kreis Paderborn plant, in Kooperation mit dem Landesbetrieb Straßen NRW diese Lücke durch den Bau eines kurzen Radweges entlang der B 64 zu schließen, und zwar noch in diesem Jahr«, sagte Landrat Manfred Müller. In der Vergangenheit seien diese Pläne am nicht zu realisierenden Grunderwerb gescheitert. Jetzt ist eine Lösung gefunden.

Vereinbarung mit Straßen NRW geschlossen

Im März haben der Kreis und Straßen NRW eine Vereinbarung zum Bau des Geh- und Radweges geschlossen, der künftig die Einmündung Schöninger Straße auf der in Fahrtrichtung Rietberg gesehenen rechten Fahrbahnseite der Bundesstraße mit der Einmündung Grubebachstraße auf der gegenüberliegenden Seite der Bundesstraße verbinden wird. Der notwendige Grunderwerb ist bereits abgeschlossen. »Derzeit laufen die naturschutzrechtlichen Untersuchungen, außerdem wird die Ausführungsplanung erstellt. Die Auftragsvergabe ist für Juli/August vorgesehen, so dass der Radweg wohl noch dieses Jahr gebaut werden kann«, sagte Landrat Müller, der die Kosten auf 240.000 Euro bezifferte. Bau- und Grunderwerbskosten zahlt Straßen NRW.

Kreistagsmitglied Bernhard Wissing sagte, die B 64 sei leider aktuell die unfallträchtigste Bundesstraße der Region und äußerte die Hoffnung, dass die Strecke zwischen Sande und Rheda-Wiedenbrück möglicherweise perspektivisch umgebaut werden könnte, so dass wechselnde Überholspuren entstehen. Dafür wolle er auch Gespräche mit der Politik im Nachbarkreis Gütersloh suchen. Bei dieser Lösung seien aber keinerlei Grundstückszufahrten direkt von der B 64 aus mehr möglich.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6609812?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198401%2F2851065%2F