Delbrücker Gymnasium begrüßt Delegation aus Belgien
Europa im Fokus

Delbrück (WB). Europa entsteht durch Begegnung: Delbrücks Bürgermeister Werner Peitz begrüßte jetzt Gäste des Gymnasiums Delbrück. Elf Schüler und drei Lehrer des Petrus-und-Paulus-Centrums Ostende/Belgien waren zum zweiten Mal zu einem Schüleraustausch in Delbrück zu Gast

Freitag, 08.03.2019, 12:00 Uhr
Bürgermeister Werner Peitz (Zweiter von rechts) begrüßte die europäischen Gäste des Petrus-und-Paulus Centrums Ostende (von links)Mieke Olbrechts (Lehrerin am PPC), Johanne Wittkugel, Kathrin Gramatke (beide Gymnasium Delbrück), Dirk Lambrecht (Lehrer am PPC), Edward Hoornaert (Projekt-Koordinator des PPC) und Hendrik Grewe (Gymnasium Delbrück) sowie die Schüler.

2017 hatten das Gymnasium Delbrück und das Petrus-und-Paulus-Centrum eine Partnerschaftserklärung unterzeichnet, um einen Austausch zwischen beiden Schulen zu ermöglichen. Ziel des Austauschprojektes ist die Schulung des europäischen Bewusstseins bei den Schülern, konkret die Bewusstseinsbildung und -förderung der Jugendlichen beider Schulen, indem sie die Kultur eines anderen europäischen Landes vom Innersten her verstehen und entdecken.

Wirtschaftliche Stärke Europas

Bei den Besuchen in Delbrück liegt der Schwerpunkt des Austausches hauptsächlich auf der Betrachtung der wirtschaftlichen Stärke Europas. Während der Begegnungen in Ostende setzen sich die Schüler mit Europa aus historischer und politischer Sicht auseinander. Die verschiedenen Betriebs- und Städtebesichtigungen, die Teil des Austauschprogrammes sind, werden im Einklang und Wechsel mit den Workshop-Arbeitsphasen durchgeführt.

Am ersten Tag ihres Aufenthaltes in Delbrück bekamen die belgischen Austauschpartner zunächst einen Eindruck von ihrer Partnerschule, dem Schulsystem in NRW und dem Partnerort Delbrück. In einem Workshop wurde erarbeitet, warum die Europäische Union gegründet wurde und was sie für die Menschen – vor allem für die jungen Leute – tut.

Der zweite Tag stand unter dem Thema »Wirtschaft und europäischer Binnenmarkt«. In gemischten deutsch-belgischen Teams übernahmen die Projektteilnehmer in einem Fallbeispiel die Rolle von Unternehmensberatern.

Dr.-Oetker-Welt besucht

Professionelles Qualitätsmanagement, Kundenbindung und erfolgreiche Werbung studierten die Teilnehmer anschließend in der Praxis bei einem Besuch der Dr.-Oetker-Welt in Bielefeld. Am dritten Tag ihres Besuchs nahmen die Gäste an einer Unterrichtsstunde teil, um einen Einblick in den deutschen Schulalltag zu bekommen. Den zentralen Programmpunkt bildete eine Werksführung in englischer Sprache bei der Delbrücker Firma Bette. Hier ging es unter anderem um Nachhaltigkeit und Umweltschutz bei der Fertigung.

Was die EU für das Leben der Menschen bedeutet

Der Workshop am letzten Tag untersuchte die Frage, was die Europäische Union für das Leben der Menschen in Europa, also auch in den Heimatorten Delbrück und Ostende, bedeutet. Dabei wurde den Schülern auch klar, dass durch die Europäische Union Schulpartnerschaften und Begegnungen von Schülern aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten erst ermöglicht werden. So können die Jugendlichen über die Grenzen der einzelnen Mitgliedstaaten hinweg Freundschaften schließen und gemeinsam die Zukunft anpacken.

Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass die vorbereitenden Treffen und besonders die Begegnungen in Ostende und in Delbrück ihnen geholfen hatten, Europa, die Europäische Union und das Leben der Menschen in Europa näher kennenzulernen.

Die Austauschteilnehmer veröffentlichen auf der Website des Austauschprojektes Berichte über die gemeinsam durchgeführten Aktivitäten. Diese Berichte sind das Ergebnis eines intensiven Programms, bei dem Europa aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird und bei dem sich die Projektteilnehmer mit Geschichte, Kultur, Jugendkultur, Wirtschaft und Europapolitik auseinandersetzen.

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