Prinz Michele I. empfiehlt ab Aschermittwoch Pizza Antidepressione
Start in die tollsten der tollen Tage

Delbrück (WB). Mit einer fast fünfeinhalbstündigen Non-Stop-Kappensitzung haben sich am Samstagabend in der Stadthalle Delbrück mehr als 1000 Jecken in Fahrt gebracht für die tollsten der tollen Tage. Prinz Michele I. weiß schon, was er ab Aschermittwoch auf die Karte seines Lokals setzen wird: Es gibt dann Pizza Anti­depressione.

Sonntag, 03.03.2019, 14:10 Uhr aktualisiert: 03.03.2019, 14:12 Uhr
Seit Jahren zeigt die Jugendgarde Delbrück, die 2011 als Kindergarde startete, Top-Leistungen. Die Trainerinnen Lena Hindermann und Jennifer Wecker haben am Samstagabend bekanntgegeben, dass sie jetzt aufhören werden. Zum Abschied gab es rote Rosen. Foto: Jürgen Spies

Kappensitzung des Karnevalvereins Delbrück

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In Manier von Thomas Gottschalk oder – noch früher – Hans-Joachim Kuhlenkampff überzogen die Moderatoren des Abends, Präsident Peter Hartmann und Vize Ralf Brüggenthies, die Programmdauer satt um beinahe 90 Minuten. »Das muss auch mal möglich sein«, meinte Peter Hartmann. Der Zeitverzug war nicht nur den Zugaben geschuldet, sondern auch einer Fülle von Ehrungen sowie Verabschiedungen.

Herausragend war dabei die seltene Verleihung der Würde des Ehrendoktortitels Dr. h.c. der Unwuiserigge an Berni Riekschnietz. Er war Prinz im Doppeljahr 1990/91, ist seit 1991 im Elferrat, setzt sich im Team des Eintracht-Museumsstübchens ein, packt an, wenn es um Hallendekoration geht und mimt schon seit vielen Jahren den Mundschenk bei den großen Sitzungen. Der Ehrendoktortitel ist die höchste Auszeichnung, die der Karnevalverein »Eintracht Delbrück von 1832« verleihen kann

Mit einer Urkunde, Blumen und großem Dankeschön verabschiedet wurde am Samstag das Kranzkönigspaar 2018/19, Uwe Scholz/Christiane Werning. Den Silbernen Verdienstorden des Bundes Westfälischer Karneval bekamen die Elferratsmitglieder Volker Protte, Josef Donhof, Thomas Schmitz und Hartwig Tanger verliehen.

Der neue Prinz Michele I. (Abbenante), gestand, dass er die Strapazen der ersten acht Tage seiner Regentenzeit übrigens gut überstanden hat: »Ich hab’ erstaunt festgestellt: Was so ein kleiner italienischer Körper alles aushalten kann...!«

Olaf Scholz und die Leberwurst

Einen guten Griff hatten die Eintrachtler mit der Verpflichtung der beiden »eingeflogenen« Kabarettisten getan. Der Rheinländer Christoph Brüske war schon mehrfach in Delbrück und überzeugte auch diesmal mit Polit- Stand-up, Gesang und einer pfiffig getexteten Hymne auf Delbrück zur Melodie »New York, New York«. Politiker bekamen ihr Fett weg, beispielsweise der Bundesfinanzminister. »Olaf Scholz – das ist so, als ob du einem Hund sagst, er soll auf die Leberwurst aufpassen«, meinte Brüske.

Auch der Gast aus’m Ruhrgebiet, René Steinberg, der Delbrück als das »karnevalistische Rio de Janeiro Nordrhein-Westfalens« bezeichnete, kam beim Publikum bestens an, besonders seine Parodien auf Til Schweiger, Herbert Grönemeyer und Udo Lindenberg.

Neben vielen tänzerischen Darbietungen (Kindergarde, Jugendgarde, Prinzengarde Delbrück, Kindersolomariechen Johanna Kampmeier, Solomariechen Esther Grothoff, Jugendtanzpaar; Showtanzgruppen Starlights, Girlpower und Sunshine Girls), gab es jede Menge Livemusik: Stadtkapelle Delbrück, Rockin’ Chairs aus Delbrück, Partyschlagersängerin Ina Colada aus Bottrop sowie Powersängerin Anna Fortmeier aus Delbrück, die von Joschi Stamm rockig unterstützt wurde.

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