Ostenländer Karnevalsverein Blau-Weiß präsentiert neuen Regenten
Vierfach-Papa Ralf Brunnert überrascht seine Jungs

Delbrück (WB/mobl). Da waren seine vier Jungs baff: Ralf Brunnert ist neuer Prinz des Karnevalsvereins Blau-Weiß Ostenland – und seine Söhne Jan, Kai, Marc und Luca wussten von nichts. Am Samstag wurde der bekennende Bayern-Fan als Nachfolger von Reinhard Henke im Sport- und Kulturzentrum proklamiert.

Sonntag, 03.03.2019, 11:42 Uhr aktualisiert: 03.03.2019, 11:49 Uhr
Ralf Brunnert (links) ist neuer Karnevalsprinz in Ostenland. Seine vier Söhne wurden von dieser Nachricht völlig überrascht. Foto: Meike Oblau

Passend zum DJ-Ötzi-Hit reimte er in seiner Antrittsrede: »Auch unsere vier Jungs schauen jetzt getroffen wie von einem Komet, dass der Papa nun hier oben steht! Wir haben sie nämlich davon nichts wissen lassen – Jungs, nun guckt nicht so, hoch die Tassen!«

Ralf Brunnert regiert die Narren in Ostenland

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  • Ralf Brunnert regiert die Narren in Ostenland
Foto: Meike Oblau
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Vorgänger verabschiedet sich singend

Auf was für ein tolles Jahr sich Ralf Brunnert, der als Leiter im technischen Service bei der Firma Benteler in Paderborn arbeitet, freuen kann, davon kann sein Vorgänger Reinhard Henke ein Lied singen – und das tat er auch. Henke verabschiedete sich nicht mit einer Rede vom närrischen Volk, sondern mit dem Hit »Was für eine geile Zeit!«

Sein Nachfolger Ralf Brunnert wohnt mit seiner Familie in der Feldstraße und liebt neben dem jecken Treiben auch Oldtimerausfahrten mit seinem alten Audi Quattro und seiner Kawasaki und Spaziergänge mit Hund Kima, einem Malteser.

Eine Geburtstagstorte vom Spielsmannszug

Zum 30. Mal feierte der Ostenländer Karnevalsverein eine eigene Prunksitzung. Vom Spielmannszug gabs dafür eine selbst gebackene, bunte Torte. Prinzengarde, Solomariechen Rebekka Jostwerner, die Diwos, die Trallafitis sowie letztmalig in dieser Besetzung die Minigarde der Blau-Weißen sorgten für tänzerische Höhepunkte.

Neuer Sitzungspräsident im Amt

Erstmals führte Philipp Hollenhorst als neuer Sitzungspräsident durch den Abend: »Ich bin total aufgeregt, also lacht mit mir und über mich, falls was schiefgeht«, begrüßte er die Gäste. Es ging aber nichts schief und Hollenhorst überzeugte mit einer souveränen Moderation, in der er auch kurz auf die Geschichte der närrischen Sitzungen in Ostenland einging: »Auch wenn ich 1989, als die erste Veranstaltung stattfand, zwar schon gezeugt, aber noch nicht geboren war«, schmunzelte er. Wie der scheidende Prinz Reinhard hatte sich auch der Sitzungspräsident für eine Gesangseinlage entschieden und den Beatles-Song »Hey Jude« karnevalistisch umgedichtet.

In die Bütt stieg am Samstagabend Bauer Schulte-Brömmelkamp aus den Münsterland, der sich unter anderem darüber wunderte, dass es im Sport- und Kulturzentrum kein Paderborner Bier zu trinken gab: »Paderborner schmeckt doch vor allem dann besonders gut, wenn man vorher Clausthaler hatte«, kalauerte er. Für allerbeste Stimmung sorgte auch Annika Vieth mit ihrer Gesangseinlage.

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