DRK Delbrück bedankt sich für große Hilfsbereitschaft Ralf Becker spendet 150 Mal

Delbrück (WB/al). »Blutspenden ist eine gesellschaftliche Verantwortung, der Sie sich zu mehr als einhundert Prozent gestellt haben«, begrüßte der Vorsitzende des DRK-Stadtverbandes, Olaf Kiefer zahlreiche Blutspendejubilare im Hotel Waldkrug.

Seit 60 Jahren organisiert der DRK-Stadtverband Delbrück Blutspendetermine. Für seine 100. Blutspende (vorne von links) wurde Reinhard Göstenkors, Ralf Becker für seine 150. Blutspende sowie Werner Berkemeier und Franz Josef Hölscher für ihre 125. Blutspende gedankt. Neben der stellvertretenden Bürgermeisterin Anita Papenheinrich gratulierten auch der Vorsitzende des DRK-Stadtverbandes, Olaf Kiefer (hinten von links), und der Blutspendebeauftragte des DRK Delbrück, Meinolf Kesselmeier.
Seit 60 Jahren organisiert der DRK-Stadtverband Delbrück Blutspendetermine. Für seine 100. Blutspende (vorne von links) wurde Reinhard Göstenkors, Ralf Becker für seine 150. Blutspende sowie Werner Berkemeier und Franz Josef Hölscher für ihre 125. Blutspende gedankt. Neben der stellvertretenden Bürgermeisterin Anita Papenheinrich gratulierten auch der Vorsitzende des DRK-Stadtverbandes, Olaf Kiefer (hinten von links), und der Blutspendebeauftragte des DRK Delbrück, Meinolf Kesselmeier. Foto: Axel Langer

Kiefer dankte auch Christel und Meinolf Kesselmeier, die seit Jahrzehnten mit ihrem ehrenamtlichen Helferteam das Gesicht der DRK-Blutspende in Delbrück sind.

Die Bedeutung der Blutspende unterstrich die stellvertretende Bürgermeisterin Anita Papenheinrich: »Wir können alle von einem auf den anderen Moment auf eine Blutkonserve angewiesen sein. Ihre regelmäßige Hilfe ist keine Selbstverständlichkeit.«

Dies machte auch Dr. Wolfgang Engel, medizinischer Leiter des DRK-Blutspendedienstes OWL, deutlich: »Auf dem Lande gehen bis zu zehn Prozent der Bevölkerung zu den Blutspendeterminen. In großen Städten wie Köln sind dies nur 0,2 Prozent. Aber einhundert Prozent möchten Blut haben, wenn sie es benötigen. Viele Operationen wären ohne Blutspenden nicht möglich.«

Flüchtlinge werden um Hilfe gebeten

In seinem Vortrag über die historische Entwicklung der Blutspende wies Dr. Wolfgang Engel auf eine neue Herausforderung für den Blutspendedienst hin. Mit den Flüchtlingen seien neue Blutfaktoren nach Deutschland gekommen. »Bei diesen Menschen haben sich im Laufe der Evolution Faktoren zurückgebildet, die beispielsweise auf Malaria reagieren. Dies ist bei uns Mitteleuropäern nicht der Fall, sodass eine Blutübertragung hier auf Grund von Unverträglichkeit nicht in Frage kommt. Wir bitten nun Flüchtlinge zur Blutspende, um im Falle des Falls auch Migranten mit Blutkonserven versorgen zu können«, erläuterte Dr. Wolfgang Engel in seinem Vortrag.

DRK organisiert seit 1958 Blutspendetermine

Der DRK-Stadtverband organisiert seit 1958 regelmäßig Blutspendetermine im Delbrücker Land. Während des 60-jährigen Jubiläums konnte Olaf Kiefer zu einer besonderen Premiere gratulieren. Mit Ralf Becker konnte erstmals in Delbrück ein Blutspender für 150 Blutspenden geehrt werden. »Das ist eine besondere Leistung, die nicht sehr oft vorkommt«, betonte er und überreichte Ehrennadel, Urkunde sowie einen großen Präsentkorb.

Für stattliche 125 Blutspenden wurde Franz Josef Hölscher und Werner Berkemeier geehrt. Im zurücklegenden Jahr absolvierten Andre Teufer und Reinhard Göstenkors ihre 100. Blutspende. Auch sie wurden mit einem großen Präsentkorb geehrt.

Gleich 14 Blutspendern konnte der Blutspendebeauftragte des DRK-Stadtverbandes, Meinolf Kesselmeier, für 75 geleistete Blutspenden danken: Werner Appelbaum, Wolfgang Brake, Hans-Georg Büser, Helmut Erdtmann, Gottfried Hansel, Frank Kellner, Elisabeth Kröning, Andreas Lahme, Michael Mertens, Bärbel Neiske, Bernd Pelzer, Burkhard Pöhler, Rainer Scholz und Ralf Sunder.

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