Kooperationsvertrag zur Modellregion unterschrieben In Paderborn und Delbrück wird’s digital

Paderborn/Delbrück (WB). Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Landrat Manfred Müller, Paderborns Bürgermeister Michael Dreier und Werner Peitz, Bürgermeister aus Delbrück, haben den Kooperationsvertrag zur Digitalen Modellregion OWL unterzeichnet. Damit ist der Startschuss für das Projekt gefallen.

Haben den Startschuss für die Digitale Modellregion Ostwestfalen-Lippe gegeben (von links): Bürgermeister Michael Dreier (Paderborn), Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Landrat Manfred Müller (Paderborn) und Bürgermeister Werner Peitz (Delbrück).
Haben den Startschuss für die Digitale Modellregion Ostwestfalen-Lippe gegeben (von links): Bürgermeister Michael Dreier (Paderborn), Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Landrat Manfred Müller (Paderborn) und Bürgermeister Werner Peitz (Delbrück).

Die Digitale Modellregion Ostwestfalen-Lippe treibt die Digitalisierung in den Bereichen öffentliche Verwaltung und Stadtentwicklung voran. Zur Stadtentwicklung gehören insbesondere die Lebensbereiche Energie, Gesundheit, Verkehr, Bildung, Handel, Sicherheit, Tourismus und Lebensqualität. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung komplexer Pilotprojekte, die sich an vorbildlichen technischen Lösungen (»Best Practice«) orientieren und die Forschungspotenziale der Region einbeziehen.

Die geförderten Projekte sollten Lösungen entwickeln, die sektorübergreifend, übertragbar und skalierbar sind. Bürger, Vereine, Verbände, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sollen Smart-City-Lösungen entwickeln, die in Stadt und Region getestet und etabliert werden.

Die Digitale Modellregion Ostwestfalen-Lippe ist die erste Initiative ihrer Art in Nordrhein-Westfalen. Das Land NRW fördert Projekte in der Modellregion in den kommenden Jahren mit umfangreichen Mitteln. Die Stadt Paderborn übernimmt die Rolle der Leitkommune. Sie arbeitet eng mit dem Kreis Paderborn, der Stadt Delbrück und der Bezirksregierung zusammen.

Als erster Schritt wird sich nun die Steuerungsgruppe des Projektes, das so genannte »Digital Board«, Anfang kommenden Jahres zur konstituierenden Sitzung treffen. Neben den Vertragsunterzeichnern gehören Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und weiteren Verwaltungen dazu. Die Steuerungsgruppe entscheidet künftig darüber, welche Förderanträge eingereicht werden. Bewilligungsbehörde ist die Bezirksregierung Detmold.

Ebenfalls Anfang des Jahres soll ein Projektbüro bei der Stadt Paderborn eingerichtet werden. Ihre Fachleute beraten künftige Antragsteller und bereiten die Förderanträge vor. Derzeit entsteht eine Förderrichtlinie, die regelt, wer einen Antrag stellen kann.

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